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Jede Menge Theater in der Schule

Die Schüler der IGS-Volkmarode haben sich mit den Themen Schule, Familie, Zukunft und Erfindungen beschäftigt und ihre Arbeiten auf die Bühne gebracht. Foto: Pause

Fünftklässler der IGS-Volkmarode präsentierten eine Erfindermesse.

Von André Pause, 28.12.2014.

Braunschweig. In der Aula der IGS Volkmarode glitzert es gewaltig, als die Fünftklässler im Rahmen des Kooperationsprojekts „Theater in der Schule“ ihre an das Stück „35 Kilo Hoffnung“, das derzeit am Staatstheater zu sehen ist, anknüpfenden Arbeiten präsentieren.

Etliche Kinder haben sich für ihre Erfindermesse effektvoll in silberne oder goldene Folie gewandet.

Vierwöchiges Projekt

Der Abend markiert den Höhepunkt einer insgesamt vierwöchigen Projektarbeit, in der die insgesamt 139 Schüler sich fächerübergreifend mit den Themen Schule, Familie, Zukunft und Erfindungen beschäftigt haben: Sie haben experimentiert, Maschinen und Objekte gebaut, Interviews mit Großeltern geführt, sich mit Zukunftsbildern und Träumen beschäftigt und sind der Frage nachgegangen: Wie sieht meine Traumschule aus?

Herausgekommen ist in theatrales Potpourri. Eine Crew von kleinen, „nerdigen“ Erfindern in weißen Kitteln hat eine Maschine entwickelt, die den Menschen „dümmer und dümmer“ macht, lebendige Roboter tanzen über die Bühne, simulieren Fließbandprozesse oder formieren sich zu Cheerleader-Choreographien, ein als Großvater und Enkel verkleidetes Duo begutachtet verschiedenste Erfindungen und eine Riege von Zukunftsmusikern liefert Takt, Klänge und Sounds.

Als nach einer Dreiviertelstunde die böse Maschine besiegt ist und der elterliche Applaus einsetzt, wird klar, wie reflektiert schon die jüngsten im Teilnehmerfeld des Projekts zu Werke gehen. Dieses wird seit sechs Jahren im intensiven Austausch zwischen der Realschule Sidonienstraße, der IGS Volkmarode und dem Staatstheater Braunschweig betrieben, um Schüler der Klassen fünf bis sieben nachhaltig für das Theater zu begeistern.
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