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Idee vom Museum im Rizzi-Haus

Das weltweit einzige Happy Rizzi House soll neu vermietet werden – Touristische Aufwertung?

Von Martina Jurk, 15.01.2012

Braunschweig. Braunschweig hat das einzige Rizzi-Haus der Welt. „Ein Rizzi-Museum darin wäre toll für die Stadt“, sagt Galerist Olaf Jaeschke, denn auch das wäre weltweit einzigartig.

Vorstand und Mitglieder des Fördervereins Happy Rizzi House, die sich in dieser Woche trafen, unterstützen die Idee. Der Zeitpunkt scheint gerade günstig, denn das Haus soll neu vermietet werden. Nach zehn Jahren ist das Beraterunternehmen MLP zum 31. Dezember 2011 ausgezogen. „Es gibt Interessenten, Gespräche über eine Nachvermietung werden im Moment geführt“, sagte Thomas Krecklenberg von New Yorker. Das Young-Fashion-Unternehmen ist Eigentümer des Rizzi-Hauses. Zurzeit werde renoviert, um die Räume wieder vermieten zu können. Grundsätzlich sei das mit dem Museum eine gute Idee. Allerdings müsste das mit dem neuen Mieter besprochen werden, so Krecklenberg. Auf Initiative des Galeristen Olaf Jaeschke, der alle zwei bis drei Jahre eine Ausstellung mit dem Künstler in Braunschweig organisierte, entstand das weltweit einzige Happy Rizzi House am Rand des Magniviertels. Jaeschke konnte den Braunschweiger Architekten Konrad Kloster dafür begeistern und das Unternehmen New Yorker als Investor gewinnen.
Seit das Rizzi-Haus 2001 fertiggestellt wurde, gibt es auch die Idee, ein Museum und ein kleines Café in der unteren Etage einzurichten. Der Mieter, die Firma MLP, benötigte aber alle Räume.
Am 26. Dezember starb der Pop-Art-Künstler James Rizzi plötzlich in seinem New Yorker Atelier im Alter von 61 Jahren.
Nach dem Tod von James Rizzi keimte die Idee des Museums wieder auf. Das knallbunte Gebäude ist jetzt erst recht ein Touristenmagnet. „Der Stadtführer, Hugo der Nachtwächter, hat das bestätigt, dass sich viele Leute für das Rizzi-Haus interessieren. Es wäre schade, wenn man diesen Zug jetzt vorbeifahren ließe. Das Haus ist ein super Marketinginstrument“, meint Olaf Jaeschke, der auch Vorstandsmitglied des Fördervereins ist. Und nicht nur er, auch Geschäftsleute des Magniviertels würden es begrüßen, wenn das Rizzi-Haus einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wäre. Der Verein könne das Haus nicht mieten, so Jaeschke. Für Museum und Café in der unteren Etage müsste ein Förderer gefunden werden, der die Finanzierung übernimmt. Die Etage darüber könne vermietet werden.
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