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„Ich bin gerne ein Triathlet der Musik“

Ein Hip-Hopper mit vielen Interessen: Der Berliner Damion Davis. Foto: Veranstalter / oh

Damion Davis im Interview – Am Samstag (30. Mai) spielt der Berliner in der Walhalla.

Von Falk-Martin Drescher
Braunschweig, 27.05.2015. Florian Renner alias Damion Davis ist nicht nur ein deutscher Musiker, Schauspieler und Filmemacher: Der Berliner ist ein positiv verrückter Lebenskünstler. Über sein Schaffen als Musiker und Schauspieler, aktuelle Projekte und seinen Auftritt am Samstag (30. Mai), um 22 Uhr, in der Walhalla sprach Damion im Interview.

? Wie kam es eigentlich zu dem Booking in Braunschweig?

! Mit Kaya, Mitinitiator der Partyreihe, verbindet mich schon eine längere Freundschaft. Ich bin nicht so der große Geschäftsmann, bei mir basiert das mehr auf Freundschaften in der Musik, und Kaya kenne ich über Fabian Römer alias F.R. Wir haben einige Jahre nichts voneinander gehört, dann klingelte das Telefon. Ich war schon lange nicht mehr in Braunschweig und freue mich nun, wieder in die „Dennis Schröder Stadt“ zurückzukommen.

? Das heißt, du bist auch Basketballfan?

! Ich bin kein radikaler Fan, aber ich liebe ich diesen Sport. Er hat viel mit Hip-Hop gemeinsam, mit der Ästhetik und dem Lebensgefühl. Deswegen finde ich es auch echt krass, dass dieser talentierte Junge aus Braunschweig kommt. Dieser freche Dennis Schröder, der keine Angst hat, irgendeinen Wurf zu nehmen. Er steht für mich auch ein Stück weit für eine neue, selbstbewusste Generation aus Deutschland, die es etwa auch in Amerika schaffen kann.

? Wie würdest du denn dein Lebensgefühl erklären?

! Dynamisch, freizügig, mit Träumen behaftet. Ein bisschen melancholisch, aber durchweg positiv und optimistisch. Ich bin kein großer Star, nicht megareich, aber ich habe all meine Träume, die ich mir als Kind ausgemalt habe, erfüllt – oder bin dabei, sie zu erfüllen.

? Musikalisch bist du ziemlich breitgefächert unterwegs. Wie hat sich das ergeben?

! Ich bin einfach jemand aus der Beastie Boys Generation. Mitte der 90er, als der Hip-Hop groß wurde. Oder auch Metal, Reggae. Rage Against The Machine, Jamiroquai, Moby bis hin zu The Pharcyde. Nach dem friedlichen Mauerfall war man offen für alle Facetten des Lebens, für alle möglichen Arten von Musik. Für mich waren das vor allem die Beastie Boys, die Punk, Funk und auch Hip-Hop gespielt haben. Genretechnisch bin ich gerne ein Triathlet der Musik.

? Gibt es eine Musikrichtung, der du dich besonders verschrieben fühlst?

! Den kleinen Namen, den ich mir gemacht habe, verdanke ich natürlich vor allem der Hip-Hop-Kultur. Alle Alben, die ich mache, sind Hip-Hop-Alben. Wenngleich ich in den Schubladen auch eine Menge Sachen anderer Musikrichtungen liegen habe.

? Du bist nicht nur musikalisch aktiv, sondern auch als Schauspieler. Wie kam es dazu?

! Ich habe früher viel Theater gespielt und Kabarett gemacht. Wenn die Kamera an ist, dann brennt bei mir einfach, im positiven Sinne, eine Sicherung durch. Ich fühle mich einfach extrem wohl auf der Bühne. Ich bin schon ein anstrengender Mensch, dafür habe ich auf der Bühne das Gefühl: Da darf ich das. Rumfreaken, schreien, lustige und verrückte Dinge machen. Dort fühle ich mich zu Hause, muss mich nicht so ernst nehmen.

? Schaust du aktuell noch nach Filmprojekten?

! Ich mache zurzeit mehr musikalische Sachen hinter den Kulissen. Songwriting, auch etwas für die Werbung. Filmtechnisch kommt auch etwas Schönes, ein deutscher Actionfilm. „American Showdown 8“, eine Actionkurzfilmreihe aus Berlin mit einigen sehenswerten Schauspielern.

? Wie steht es mit einem neuen Album?

! Ich arbeite tatsächlich an einem neuen Album. Ich habe bei „NewDEF“ einen neuen Vertrag unterschrieben, habe schon etwa 16 Songs gemacht. Bis zum Sommer will ich das fertig bringen.
Das vollständige Interview lesen Sie unter www.szene38.de.
Tickets für „It’s all good“ gibt es bei Boardjunkies und Bergmann. Details: www.facebook.de/itsallgood.
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