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„Haben unsere Pop-Stars dabei“

Kein Pop meets Classic ohne das Orchester des Braunschweiger Staatstheaters und Martin Weller

Von Sebastian Walther

Braunschweig. Er ist an der Auswahl der Künstler beteiligt und sorgt als Orchesterdirektor für die ganz großen Töne in der Volkswagen-Halle. Martin Weller ist auch im dritten Jahr ein maßgeblicher Teil von Pop meets Classic Braunschweig.

?Wo sehen Sie Ihre Aufgabe am 25. April?

!Die sollte dann eigentlich schon erledigt sein. Meine Hauptaufgabe ist die Vorbereitung und die ist so gut wie abgeschlossen. Die letzten Programmpunkte sind zu klären und wir arbeiten noch an der Tonübertragung, um den Orchester-Sound zu optimieren.

?Welche Rolle wird das Orchester spielen?

!Im Wesentlichen drei: Zunächst ist da die Begleitfunktion für die Solisten und Bands. Dann gibt es zwei Bearbeitungen klassischer Konzertstücke, die Orchester und Band gemeinsam aufführen: „Bolero“ und die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“. Und es gibt Programmteile, die das Orchester allein aufführt. Unsere eigenen beiden Pop-Stars Liana Aleksanyan und Arthur Shen haben wir dieses Mal auch dabei.

?Das Orchester wirkt bereits zum dritten Mal mit. Stellt sich da selbst bei einer solch großen Produktion eine gewisse Routine ein?

!Bestimmte Abläufe werden mit der Zeit sicherlich einfacher, aber im Anschluss an jedes Pop meets Classic schauen wir auch immer, was sich noch verbessern lässt, und das sieht man dann am Programm. In diesem Jahr beispielsweise wird die Musik des Orchesters erstmals einen inhaltlichen Gegenpol zu den Pop-Stücken bilden, und ich bin gespannt auf die Reaktionen des Publikums.

?Macht es eigentlich einen Unterschied, ob man einen Rock- oder Pop-Künstler begleitet?

!Wir haben den Ehrgeiz, uns in jedes Stück hineinzufühlen. Als Opern- und Konzert-Orchester sind wir dies auch gewohnt, in manchen Fällen bedarf die Umstellung vielleicht einer längeren Anlaufzeit. Neu für uns ist allerdings die Lautstärke, mit der wir teilweise arbeiten müssen. Aus diesem Grund suchen Klassik-Musiker wohl eher selten Rock-Konzerte auf.

?In wie weit erhoffen Sie sich von dem Event auch verstärktes Interesse am Programm des Staatstheaters?

!Pop meets Classic hat sicher einen stark vermittelnden Charakter. Man verbindet dabei immer auch die Hoffnung, dass Zuhörer daraufhin auch mal ins Theater kommen und umgekehrt. Aber wir wollen damit keine Werbung für etwas machen, sondern die Veranstaltung ist mittlerweile eine eigenständige Form geworden. Das sieht man auch daran, dass Braunschweig ja nicht die einzige Stadt mit einem solchen Konzert ist.
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