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„Großer Film zum Anfassen“

24. Filmfest in Braunschweig: Preisverleihung im Großen Haus – Insgesamt 25 300 Besucher

Von André Pause, 17.11.2010

Braunschweig. „Es ist Kultur, es ist großer Film zum Anfassen und ich glaube, wir sollten es nicht bei diesem 24. Filmfest belassen. Ich darf heute schon verkünden, dass wir auch beim 25. gerne weiter machen“, sagte Frank Witter, VW-Financial-Vorstand, im Rahmen der Abschlussgala des diesjährigen Filmfestes im Großen Haus des Staatstheaters.

Hier war noch mal das Nachschmecken des Programms der vorangegangenen Tage angesagt, das Interpretieren und Diskutieren – und natürlich die Ehrung der Preisträger. Launig moderiert wurde der Abend von Julia Westlake (NDR Kulturjournal).
Insgesamt vier Preise standen zur Vergabe bereit. Den Publikumspreis „Heinrich“ gewann die belgisch-luxemburgisch-französische Produktion „Illegal“ von Regisseur Olivier Masset-Depasse. Für seine herausragenden darstellerischen Leistungen und Verdienste um die europäische Filmkultur zeichnete das Filmfest den schwedischen Schauspieler Stellan Skarsgård mit dem Hauptpreis „Die Europa“ aus.
Ilija Brunck, Jan Bitzer, Csaba Letay (Regie) und Joel Corelitz/Waveplant (Sounddesign) konnten den Kurzfilmmusikpreis „Der Leo“ für ihren Film „Loom“ mit nach Hause nehmen. Und mit dem zum vierten Mal ausgelobten deutsch-französischen Jugendpreis „Kinema“ wurde schließlich die kanadische Produktion „J’ai tué ma mère“ bedacht. Der als Wunderkind gepriesene Kanadier Xavier Dolan tritt hier sowohl als Drehbuchautor, Produzent, Schauspieler und Regisseur in Erscheinung.
Vom Verlauf der sieben Festivaltage mit insgesamt 167 Filmen und 25 300 Besuchern zeigte sich Volker Kufahl mehr als angetan. „Wir haben wieder ein gutes Festival geliefert. Da steckt ein Jahr mit viel Arbeit drin. Die Publikumsresonanz zeigt, dass dies der richtige Weg ist. Wir haben wieder einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Auch wenn die Leute das fast schon nicht mehr glauben, weil ich das jedes Jahr sage“, schmunzelte der künstlerische Leiter des Festivals, dem für die 25. Auflage im nächsten Jahr vorschwebt, als Reminiszenz an alte Zeiten acht ehemalige Braunschweiger Kinos zu bespielen.
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