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Grenzen in den Köpfen abbauen

Das Rafael & Alejandro Quartett ist beim „No Borders“-Konzert dabei. Foto: Veranstalter

„No Borders“-Solidaritätskonzert am Donnerstag (15. Oktober) in der Brunsviga.

Von Falk-Martin Drescher, 14.10.2015.

Braunschweig. Die Flüchtlingsthematik dominiert die Medien, viele Diskussionen und Veranstaltungen. Deutlich wird dabei: Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist ungebrochen groß. Auch die regionale Musikszene engagiert sich auf unterschiedlichen Wegen. Am morgigen Donnerstag (15. Oktober) wird um 18.30 Uhr zum „No Borders“-Konzertabend in die Brunsviga geladen.

Mit dabei ist etwa der Braunschweiger Indie-Rapper Jonny S, der mit seiner Band (The Gang) derzeit nahezu wöchentlich mit Auftritten seinen Fankreis erweitert. Mit seiner Crowdfunding-Kampagne zum neuen Album „Tattoo“ machte er schon bundesweit auf sich aufmerksam.
Ebenso im Rap zu Hause ist Spax. Der zurzeit in Hannover lebende Musiker wurde mit seinen Freestyle-Künsten schon früh über die Landesgrenzen hinaus beliebt, auch seine Zusammenarbeit mit MC Rene sowie sein
Engagement im Bereich Breakdance ist den Braunschweigern sehr wohl bekannt: Er ist stets Host des „Battle of the Year“, die am 24. Oktober zum letzten Mal in die Volkswagen Halle lädt. In der Brunsviga hat er DJ KidCut im Gepäck.
Jazz, Pop und Soul spielt das Rafael & Alejandro Quartett. Ihren ersten Auftritt hat die Rock-Kombo Lofia. Eine Mischung aus Funk und Soul bringen Das vorläufige Synonym & The
Welcomes auf die Bühne, Rock-Coversongs spielen die
Generationz. Indie-Pop und Folk gibt es von Das maskierte Wunder um Wolfgang Herbst.
„Wir haben uns ganz bewusst entschieden, ein breites Spektrum bei der Musik aufzustellen, um möglichst viele Menschen anzusprechen und zu begeistern. Als Highlight möchten wir gerne den Flüchtlingen im Rahmen eines kurzen Gastauftrittes selbst eine Bühne bieten“, erklären die beiden Initiatoren David Radloff und Ricardo Alves.
Der Eintritt zu „No Borders – Musik öffnet Grenzen“ ist frei, Spenden werden erbeten. Übergeben werden sie an Amnesty International und das Projekt „Sea-Watch“.
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