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Gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten

Hansel und Greta machen sich auf die Reise. Foto: oh

Morgen Premiere: „Hansel und Greta – Ein europäisches Leiharbeitsmärchen“ im LOT-Theater.

Von André Pause, 13. Januar 2015

Braunschweig. Am morgigen Donnerstag (20 Uhr) feiert im LOT-Theater „Hansel und Greta – Ein europäisches Leiharbeitsmärchen“ von unitedOFFproductions Premiere.

In der Version des Berliner Theaterkollektivs sind Hansel und Greta „europäische Geschwister“, die wie im Märchen von ihren Eltern in die unbekannte weite Welt geschickt werden, um dort – fern der wirtschaftlichen Not in ihren Heimatländern – ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Sie machen sich unabhängig voneinander in Rumänien und Griechenland auf den Weg. Verlockt von den verheißungsvollen Versprechungen dubioser Arbeitsvermittler und Subunternehmer landen sie als Billiglöhner in einem riesigen deutschen Schlachthof. Sie sind schockiert über die ausbeuterischen Verhältnisse in diesem „Hexenhaus“. Deutschland hatten sie sich dann doch anders vorgestellt. Unterkriegen lassen wollen sie sich aber nicht. Bald schon schmieden sie einen Plan, um sich gemeinsam gegen die unakzeptablen Ungerechtigkeiten und bösen Tricksereien des Vorarbeiters und der Firmenleitung zur Wehr zu setzen.
Das Projekt „Hansel und Greta“ ist der zweite Teil der Projektreihe von unitedOFFproductions, die sich mit dem Thema Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Europäischen Union beschäftigt. Den Auftakt bildete im vergangenen Jahr das Stück „Eigentlich wollte ich nach Finnland“.
Die Vorstellungen von „Hansel und Greta“ sind morgen (15.), am 16., 22. und 23. Januar jeweils um 20 Uhr sowie am 17. und 24. Januar jeweils um 17 Uhr (Familienvorstellung für Jugendliche ab zwölf Jahren) im LOT-Theater zu sehen. Termine im Februar folgen. Karten können per E-Mail an lot@lot-theater.de oder telefonisch unter 1 73 03 reserviert werden.
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