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Feuer und Wasser im Theaterpark

Eröffnungskonzert der Niedersächsischen Musiktage in Braunschweig am 4. September.

Von Martina Jurk, 22.08.2010

Braunschweig. Das ganze Land feiert „Das Fest“. Dieses Thema ist der musikalische Rahmen der Niedersächsischen Musiktage. Eröffnet werden sie in Braunschweig – mit „Feuermusik“ und „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel. Es sind die großen Festmusiken der Geschichte, die den Auftakt zu den vierwöchigen Musiktagen geben. Am 4. September ab 20 Uhr werden sie im Staatstheater von „Concerto Köln“ aufgeführt.

Countertenor Carlos Menas steuert einige der schönsten Händel-Arien bei. Der zweite Teil des Konzertes findet draußen statt – im Theaterpark. „Händel komponierte sowohl die Feuer- als auch die Wassermusik seinerzeit als Freiluftmusik. Die Wassermusik wurde für König Georg I auf der Themse gespielt. Und deshalb werden an diesem Abend Musiker die Oker befahren“, erklärt Intendant Dr. Markus Fein. Es sei eine Uraufführung, weil Posaunist und Komponist Mike Svoboda eigens für diese Aufführung und speziell für diesen Ort die „Feuer- und Wassermusik“ geschrieben habe. Aufgeführt wird diese „zeitgenössische Landschaftsmusik“ von fast 200 Laien- und Profibläsern. Mit dabei sind unter anderen die Bläserklasse 6a der Ricarda-Huch-Schule, der Musikzug Leiferde, die Bläservereinigung der TU, die Bläserklasse der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule.
Das Publikum wird geführt vom Staatstheater in den Theaterpark. „Brennendes Wasser, illuminierte Bäume, Feuerkünstler, die Musik entfernt sich, kommt näher“, beschreibt Dr. Markus Fein die Details. Bei schlechtem Wetter findet das alles im gesamten Haus des Staatstheaters statt.
Das Thema „Das Fest“ zieht sich durch mehr als 60 Konzerte in ganz Niedersachsen. Die Reihe „Fiesta und Basar“ entführt das Publikum nach Andalusien, Sizilien und Persien. „Glanz und Gloria“ feiert das Barock-Zeitalter, bei „Der Kongress tanzt!“ ist das Originalprogramm zu hören, mit dem Beethoven 1814 bei der Eröffnung des Wiener Kongresses Aufsehen erregte, Schloss Bückeburg öffnet seine Tore für einen opulenten Hofball.
Veranstaltet werden die Musiktage von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, die ihr 25-jähriges Bestehen feiert und so auf das Thema „Das Fest“ kam. Eingeladen wird in die unterschiedlichsten Lokalitäten – in Kirchen, Konzertsäle, Schlösser, aber auch in historische Bauernhäuser oder in den Zoo. Ebenso vielschichtig ist die Festmusik, weil sie aus unterschiedlichen Epochen und Weltgegenden zusammengetragen wurde. „Der besondere Reiz liegt in der Einbeziehung der jeweiligen Orte und lokalen Musiker“, meint Dr. Sabine Schormann, Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Die Musiktage würden nur durch die Kooperation mit Partnern vor Ort funktionieren. Die wurden hier mit der Braunschweigischen Landessparkasse und der Stiftung Nord/LB-Öffentliche gefunden.
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