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Eine Zeitreise im Zirkuszelt

Wintervarieté „Dobbelino Zeitmaschine“ hat am Freitag Premiere – Nur drei Vorstellungen.

Von Martina Jurk, 22.02.2012

Braunschweig. Fliegen in verschiedene Zeiten – ein uralter Traum des Menschen. Das Wintervarieté Dobbelino lässt ihn wahr werden. Das Zirkuszelt ist die Zeitmaschine. Allerdings haben sich Zeitwürmer im Maschinenraum verfangen… Am Freitag (24. Februar) um 16 Uhr ist Premiere.

Insgesamt gibt es drei Vorstellungen: außer der Premiere auch noch am Sonnabend (25. Februar) um 15 Uhr und am Sonntag (26. Februar) um 14 Uhr. Das Zelt steht auf der Wiese hinter dem Naturhistorischen Museum, Pockelsstraße 10. Es ist beheizt.
Käpt‘n Cook (Roman von Dobbeler) steuert sein Schiff durch die Zeit. Begleitet wird er dabei von der charmanten Reiseleitung Sunny Sunshine (Mirjam von Dobbeler). Sie erzählt die Geschichte zwischen Seiltänzern, Trapezartisten, Kugelläufern, Trampolinspringern, Leiterakrobaten, Diabolospielern und Jong-leuren.
„Die Mitwirkenden sind sowohl Erwachsene als auch Kinder. Und so ist die Aufführung ideal geeignet für Familien mit Kindern“, sagt Roman von Dobbeler. Die Kinder sollten mindestens drei bis vier Jahre alt sein, um mehr als 90 Minuten das Geschehen aufmerksam verfolgen zu können. „Die Zuschauer merken sehr schnell, dass mit der Zeitmaschine etwas nicht stimmt. Die Zeitwürmer, die von Kindern gespielt werden, müssen gefunden werden. Daraus entwickelt sich eine spannende Dynamik“, erzählt Mirjam von Dobbeler.
Die Zeitmaschine fliegt in die Vergangenheit, in die 1930er Jahre, in denen Gangsterboss Al Capone sein Unwesen trieb – in Szene gesetzt unter anderem durch Jazz-Gesang und Jonglagen. Weiter geht es in die nahe Zukunft, in der die Menschen abhängig sind von Robotern. Eine außergewöhnliche Diabolo-Nummer passt dazu. Schließlich fliegt die Zeitmaschine in die entfernte Zukunft, in der die Menschen nur noch mit und in der Natur leben. „Es ist interessant, was die Kinder daraus machen“, schwärmt Mirjam von Dobbeler.
Unter ihrer Regie entstand das eigenständige Kunstprojekt Zeitmaschine. 55 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil. „Die Aufführungen bilden den Abschluss des Projektes. Deshalb wird die Geschichte der Zeitmaschine, die eigens dafür erfunden wurde, auch nie wieder so aufgeführt.“
Das besondere Merkmal des Zirkus‘ Dobbelino ist die Kombination aus Theater und Zirkus. Die erwachsenen Künstler, die aus Berlin, Belgien, Hannover und Lüneburg kommen, haben eine Schauspielausbildung. „Sie haben sich speziell auf die Vorstellung vorbereitet mit eigenen Ideen“, so von Dobbeler.
Die Zeitmaschine ist die vierte Produktion des Zirkus‘ Dobbelino, die seit November als gemeinsames Projekt mit der Trapez-AG der Grundschule Comeniusstraße entstand. Die Eltern der Kinder und die TU Braunschweig unterstützen das Projekt. So halfen die Eltern beispielsweise beim Zeltaufbau.
Eine Zirkusschule für Braunschweig gibt es derzeit nicht, da eine geeignete Trainingsstätte fehlt. Auf der Suche danach ist der Verein Spokuzzi (Sport, Kultur, Zirkus, Zirkuspädagogik).
Karten für das Wintervarieté „Dobbelino Zeitmaschine“ gibt es unter der Telefonnummer 2 19 44 55 oder im Internet unter www.dobbelino.de. Die Karten kosten zehn Euro (sechs Euro).
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