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Ein wertvolles Geschenk

Oma, wie war das eigentlich damals?“
Wer kennt sie nicht, diese vertraulichen Momente, bei denen Kinder mit großen Augen zuhören, wie es früher einmal war, als es noch Dinge gab, die sich heute keiner mehr vorstellen kann. Eine Familie lebt durch diese tradierten Geschichten. Opa, der als Jugendlicher in den Krieg geschickt wurde; Oma, die im Flüchtlingstreck auf den kleinen Bruder aufpassen musste, obwohl sie doch selbst noch ein Kind war. Vielleicht haben die Enkel diese Geschichten schon oft gehört. Aber sofern sie nicht aufgeschrieben werden, geraten sie doch irgendwann in Vergessenheit.
Wenn sich Großeltern dazu entschließen, ihre Erinnerungen und Erfahrungen schriftlich festzuhalten, machen sie der ganzen Familie ein wertvolles Geschenk. In solchen Texten rückt die Vergangenheit näher. Schwer verständliche historische Ereignisse können besser nachvollzogen werden, wenn persönliche Geschichten damit verknüpft sind. Charakter und Eigenarten der Familienmitglieder manifestieren sich in den Anekdoten. Die familiären Wurzeln werden für die Nachkommen erkennbar.
Doch es fällt vielen Menschen schwer, ihre Geschichte zu Papier zu bringen. Das Schreiben ist mühselig. Die Erinnerungen springen hin und her, lassen sich nur schwer einfangen und ordnen. Wie soll es je gelingen, die eigene Geschichte aufzuschreiben? Ein ganz neuer Berufszweig leistet hier Abhilfe: Biografen, die Menschen darin unterstützen, ihre Erinnerungen schriftlich festzuhalten.
In Braunschweig bietet die Agentur "Worte & Leben" diesen Service an. Die Biografin Dr. Mareile Seeber-Tegethoff kommt auf Wunsch ins Haus und hört zu, wenn ihre Kunden aus ihrem Leben erzählen. Die erfahrene Schreiberin verwandelt die sprunghaften Erinnerungen in geordnete Texte, aus denen die Persönlichkeit des Erzählers weiterhin spricht. Am Ende entsteht ein individuell gefertigtes Buch – mit einer Auflage von nur wenigen Exemplaren – über das sich Alt und Jung gleichermaßen freuen.
Der Blick auf das eigene Leben, ausgebreitet und geordnet in Kapiteln, macht Inhalte und Zusammenhänge deutlich, die vorher nicht so leicht erkennbar waren. Und wenn eines Tages die Großeltern nicht mehr von früher erzählen können, so bleiben ihre Erinnerungen – und damit die Erinnerung an sie – auf diese Weise sehr lebendig!
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