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Ein Kinofilm, der den Fans gehört

Die Firmenfeier der Capitol Versicherung gerät aus den Fugen. Ernie ist mittendrin. Brainpool/oh

Am Donnerstag läuft „Stromberg – der Kinofilm“ offiziell an – Mit Crowdfunding finanziert.

Von Falk-Martin Drescher, 18.02.2014.

Braunschweig. Es war ein Paukenschlag: Im Dezember 2011 kamen innerhalb einer Woche eine Million Euro Produktionskosten für den damals geplanten Stromberg-Kinofilm zusammen. Doch nicht etwa durch Filmförderanstalten – bei einem Crowdfunding-Projekt hatten sich mehr als 3000 Spender, Fans und Unterstützter der Serie, zusammengetan.

Crowdfunding (zu deutsch: Schwarmfinanzierung) gibt es schon länger, doch es war die erste große deutsche Kinoproduktion, die zu einem großen Teil durch Crowdfunding finanziert wurde. Rund 3,3 Millionen Euro umfasste der Etat des Films insgesamt, damit kam rund ein Drittel der Summe von den Fans. Crowdfunding bedeutet dabei nicht einfach „nur“ spenden – für jede Spende gibt es eine Gegenleistung. Die Stufen reichten von „Basis“ bis „Platinum“. Ab 50 Euro war man dabei, erhielt dafür eine Investorenurkunde und einen Onlinezugang zu einer Plattform mit regelmäßigen Updates zum Film. Mit 1000 Euro sicherten sich die Investoren noch eine namentliche Nennung im Abspann des Kinofilms und zwei Tickets für die Premiere. Der besondere Clou: Die Investoren erhalten je verkauftem Ticket auch einen finanziellen Rückfluss.
In dem Kinofilm, der von Ralf Husmann produziert wurde, macht sich Stromberg mit seinen Mitarbeitern aus der Schadensregulierung auf den Weg zur 50-Jahre-Jubiläumsfeier der Capitol Versicherung. „Firmenfeiern sind wie das letzte Abendmahl. Immer zu wenig Weiber, das Essen ist schlecht, und am Ende gibt’s Ärger“, so Stromberg. Der Abend im Landhotel hätte so ausgelassen verlaufen können, hätte „der Papa“ nicht erfahren, dass die Schließung seiner Filiale unmittelbar bevorsteht.
Ein Wechsel in die Zentrale wäre die Rettung. Doch ist Stromberg nicht der Einzige mit diesem Plan, denn Ernie steigt in das große Duell ein …
Bereits seit 2004 läuft die vielgefeierte sarkastische Serie im Fernsehen, mit dem Kinofilm erfüllen Brainpool und Pro Sieben nicht nur den 3000 Investoren einen großen Wunsch. Der Papa auf großer Leinwand, eine Bestätigung des Stromberg-Kults.
Am Donnerstag (20. Februar) läuft „Stromberg – der Kinofilm“ offiziell in den Kinos an. Am Dienstag (25. Februar) sind Christoph Maria Herbst und seine Filmkollegen schließlich live in Braunschweig zu Gast. Nicht nur Regisseur Arne Feldhusen begleitet die Kinotour, auch Bjarne I. Mädel (Ernie), Diana Staehly (Tanja) und Milena Dreißig (Jennifer Schirrmann) werden den Film persönlich vorstellen.
Weitere Infos zur Kinotour auf www.c1-cinema.de, zum Film auf www.stromberg-der-film.de . Dort sind übrigens auch bereits die ersten fünf Minuten des Films zu sehen.
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