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Ein Film gegen die Midlife-Crisis

„Patong Girl“ ist das Regiedebüt von Susanna Salonen im Bereich Spielfilm. Foto: André Pause

Regisseurin Susanna Salonen kam zur Präsentation ihres Films „Patong Girl“ ins Universum.

Von André Pause, 02.01.2015.

Braunschweig. „Patong Girl“ markiert Susanna Salonens Regiedebüt im Spielfilmfach. Im Universum-Kino hat sie ihr mild melancholisches, vor allem aber unterhaltsames Werk nun einem interessierten Publikum vorgestellt.

Die Story: Familie Schröder verbringt den letzten gemeinsamen Weihnachtsurlaub auf der thailändischen Ferieninsel Phuket. In Patong verliebt sich der achtzehnjährige Sohn Felix in die bildschöne Einheimische Fai. Nach einem schmerzlichen Abschied am Ende des Urlaubs beschließt er kurzerhand, länger zu bleiben und folgt der Schönen in die thailändische Provinz – ohne deren wirkliches Geheimnis zu kennen. Mutter Annegret lässt aufgelöst den Rückflug sausen und heftet sich an die Fersen ihres Filius.
„Patong Girl“ ist ein kluger wie humorvoller Coming-of-Age-Film mit überzeugenden Darstellern – herausragend grenzwertig gibt Victoria Trauttmansdorff die Frau Mama – dessen Fokus auf dem Abnabelungsprozess eines jungen Menschen liegt. Salonen, deren Filmkarriere, wie sie im Gespräch erzählt, mit Klappeschlagen beim Spielfilm begann, sieht den Genrewechsel locker. „Ich bin dann ein bisschen versehentlich zum Dokumentarfilm rübergedriftet. Aber man muss sich ja weiterentwickeln, was Neues probieren. Das ist auch gut gegen Midlife-Crisis“, lacht die in Lahti (Finnland) geborene Regisseurin, die sich durchaus vorstellen könnte, das Thema Culture-Clash an Urlaubsorten noch weiter auszuerzählen.
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