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Ein „Dude“ kommt selten allein

„...Was für ein charmanter Liederabend“, werden die Besucher der StudiKultNacht hoffentlich sagen, nachdem sie Arne Ziegfeld, Nikolaij Janocha und Thiemo Hackel (v.l.) im Haus Drei des Staatstheaters beim Musizieren erlebt haben. Foto: André Pause

Morgen steigt die fünfte StudiKultNacht – Ein Abend und vier Häuser für fünf Euro Eintritt.

Von André Pause, 24.06.2015.

Braunschweig. Ihr Name klingt so niedlich nach Gutschigutschi, dabei hat sie es faustdick hinter den Ohren: die StudiKultNacht. Zum fünften Mal findet die am morgigen Donnerstag (25. Juni) nun schon statt, und wie immer heißt das Motto „Ein Abend, vier Häuser, fünf Euro“.

Für einen schlanken grünen Schein gibt es im Kunstverein Braunschweig, im Museum für Photographie, im Staatstheater Braunschweig und im Universum Kino von 18.30 Uhr bis in die Nacht Programm. Nach Lust und Laune kann sich jeder seine ganz persönlichen kulturellen Highlights herauspicken und zu einer Tour kombinieren.
Im Kunstverein am Lessingplatz finden zwei halbstündige Sound Performances von Studierenden der Klangkunst-Klasse der HBK Braunschweig statt (18.30 Uhr und 20.30 Uhr). Darüber hinaus gibt es am gesamten Abend Kurzführungen zu den aktuellen Ausstellungen von Carsten Nicolai und Helen Feifel sowie Bar und Büchermarkt.
Das Photomuseum in der Helmstedter Straße lädt, ebenfalls zweimal, zur multimedialen Inszenierung „50 Bilder, die man kennen sollte“ (18.30 Uhr und 20 Uhr). Außerdem können Fotobücher zu Sonderpreisen erworben werden. Wer gleich darin blättern möchte, kann dies bei einem Getränk an der eigens eingerichteten Bar im Freien tun. Fans der Coen-Brüder sollten sich allerdings den Wecker stellen, denn ab 21 Uhr läuft im Universum Kino die Originalfassung des Klassikers „The Big Lebowski“.
Nicht einen Dude, sondern gleich drei Kerle bekommen die Besucher zeitgleich (21 Uhr) im Haus Drei hinter der Magnikirche geboten. Im Repertoire haben die Staatstheater-Mitarbeiter Arne Ziegfeld (Klavier), Nikolaij Janocha (Gitarre) und Thiemo Hackel (unter anderem Schellenkranz) popmusikalische Perlen von Wir sind Helden, Johnny Cash oder auch Britney Spears. Den Gesang teilt sich das Trio brüderlich, und weil die Herren vom durchschlagenden Erfolg ihrer Darbietung schon im Vorfeld schwer überzeugt sind, haben sie die Reaktion ihrer Fans gleich mal zum Credo gemacht: „...Was für ein charmanter Liederabend“ ist das etwa einstündige, im Bereich Singer-Songwriter zu verortende, Programm betitelt. „Wir machen da, was wir mögen. Es gibt schöne Lieder, ohne dass wir dabei den ganz großen Storyteller-Anspruch im Visier haben“, kündigt Arne Ziegfeld an.
Rechtzeitig zum Start der großen Party im Kleinen Haus (ab 22 Uhr) wird das Konzert beendet sein. Vorher gibt es natürlich auch am Staatstheater einiges zu erleben. Im Mittelpunkt steht „Fliehen & Forschen“, das dokumentarische Theaterprojekt der Werkgruppe 2, das um 19.30 Uhr im Kleinen Haus gezeigt wird. Infos: www.studikultnacht.de
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