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„Ei kick se Ball intu se Gaul“

Konrad Koch-Film „Der ganz große Traum“ feierte Braunschweig-Premiere mit 1300 Besuchern.

Von André Pause, 27.02.2011

Braunschweig. Ein halbes Jahr lang haben die Medien – vor allem in und um Braunschweig – detailliert über die Entstehung des Films „Der ganz große Traum“ berichtet und damit in der Stadt ein regelrechtes Fieber um Fußballpionier Konrad Koch entfacht.

Dementsprechend überwältigend war der Ansturm des Publikums bei der Braunschweig-Premiere im C1 Cinema am Donnerstagabend. 1300 Besucher wollten gleich am ersten Tag erleben, was genau aus den Dreharbeiten in unserer Region entstanden ist. Viele Fans erschienen im Eintracht-Trikot oder trugen anderweitig Fanutensilien. Und auch an Prominenz fehlte es nicht. Neben der kompletten Drittliga-Mannschaft von Eintracht Braunschweig, kamen unter anderem Ex-Eintracht-Kicker Bernd Gersdorff und Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann. Aus der Schauspielerriege schauten gemeinsam mit Regisseur Simon Grobler und Produzent Raoul Reinert die jungen Hauptdarsteller Theo Krebs und Adrian Moore vorbei.
Gezeigt wurde der Film in drei Kinosälen gleichzeitig: Knapp zwei Stunden hervorragend gefilmtes, emotionales Familien-Kino, mit einer gehörigen Prise Humor. Wenn Englischlehrer Koch (Daniel Brühl) mit seinen Schülern fußballspielender Weise Vokabeln paukt, entlockt er ihnen beispielsweise Sätze wie: „Ei kick se Ball intu se Gaul.“ Verflixte Sprache, dieses Englisch. Nach dem Film ging es im Kinovorraum natürlich noch in die Verlängerung. Kaum einer, der das Gesehene nicht ausgiebig mit anderen diskutierte, am Buffet naschte oder zumindest die Merchandising-Attraktionen des Stadtmarketings unter die Lupe nahm. Kurz: Ein gelungener Abend.
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