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Die Welt der Gitarren

Zwei auf einer Wellenlänge für die gute Sache: Martin von Hüne und Steffen Keuchel (vorn v.l.) organisieren das zweite Benefizkonzert Sonic Cure. Foto: Thomas Ammerpohl
Braunschweig: LOT-Theater |

Zweites Benefizkonzert Sonic Cure am Sonnabend im LOT-Theater mit namhaften Musikern aus der Region.

Von Martina Jurk, 18.09.2013

Braunschweig. World of Guitars – unter diesem Motto steht das zweite Benefizkonzert, das der Verein zur Unterstützung kranker Menschen (VUKM) im LOT-Theater am Sonnabend (21. September) um 20 Uhr veranstaltet. Sonic Cure könnte sich zur Marke entwickeln.

Kein Geringerer als Fritz Köster führt die Liste der namhaften Künstler aus der Region an, die die verschiedenen Facetten der Gitarre vorstellen. „Jeder Musiker stellt etwas aus seinem Repertoire vor, aber die Stücke gehen zum Teil fließend ineinander über. So entsteht etwas ganz Neues“, macht Steffen Keuchel neugierig. Der Musiker organisiert wie bereits 2012 für den VUKM das Konzert.
Der Verein hatte sich im vergangenen Jahr gegründet, um der an einer seltenen Krebserkrankung leidenden Rumänin Georgiana Bara eine Behandlung in Deutschland zu ermöglichen, die die junge Frau in ihrer Heimat nicht bekommen hätte. „Der Verein setzt auf Nachhaltigkeit, deshalb wird Sonic Cure jährlich stattfinden. Das Geld kommt jedes Mal einem kranken Menschen zugute oder wird einer Organisation, die sich um kranke Menschen kümmert, zur Verfügung gestellt“, blickt Steffen Keuchel voraus. 1300 Euro kamen beim ersten ausverkauften Sonic-Cure-Benefizkonzert zusammen, die zu hundert Prozent an Georgina Bara gingen. „Für die Behandlungskosten von rund 90 000 Euro ein kleiner Beitrag, aber auch der half“, sagt Keuchel. Die Verwandten hatten die Hälfte der Behandlungskosten gespendet. Die Ärzte in Köln fingen mit der Therapie an, obwohl der Betrag noch gar nicht zusammen war. Inzwischen geht es Georgina gut, sie hat ihr Studium beendet und kommt zur Nachsorge immer wieder nach Deutschland.
Dass auch das Konzert bei den Besuchern gut ankam, ist mehr als ein schöner Nebeneffekt. „Hohes Niveau“, bescheinigten sie den Musikern, die aus unterschiedlichen Bands und Richtungen zusammenkamen. „Ein bisschen leiser und konzertanter zu spielen als bei anderen Konzerten, dafür ist das LOT-Theater wie geschaffen“, meint Keuchel. „Tolle Akustik, gute Atmosphäre“, bestätigt Martin von Hüne, geschäftsführender Vorstand des Theaters.
Die beiden Männer kennen sich schon aus Kindertagen. Als der Verein einen nicht zu großen Veranstaltungsort für das erste Benefizkonzert suchte, sagte von Hüne zu. Der Verein braucht keine Miete zu zahlen – das ist der Beitrag des LOT zum Benefizkonzert. „Ein gutes Gefühl“, sagt von Hüne.
In diesem Jahr sind es also Gitarristen. Steffen Keuchel, der aus der Punkrock-Richtung kommt, kennt sie alle und moderiert deshalb auch deren Auftritte. Neben Fritz Köster, der etwas länger spielen darf, sind diesmal dabei: Markus Schultze, Andreas Sichau, Matthias Lindner, Olaf Danneberg, Henrik Osterloh, Stefan Stürmer, Marco Grothe, Torsten Raschke, Micha Ebener und natürlich Steffen Keuchel. Verschiedene Musikstile von Jazz über Blues, Klassik bis hin zu Pop, Rock und Fusion treffen aufeinander. Präsentiert werden sie auf die unterschiedlichsten Spielweisen wie Picking und Silde.
„Die Gitarren-Idee hatte ich schon im vergangenen Jahr. Jetzt haben wir sie wieder aufgegriffen“, erzählt Keuchel, der im „wahren“ Leben an der „musikalischen Grundschule“ Ilmenaustraße als Lehrer unterrichtet. Und wer weiß, in welche Welt Sonic Cure die Besucher im nächsten Jahr mitnimmt?
Kartenreservierung und -vorverkauf unter www.lot-theater.de oder direkt im LOT-Theater, Kaffeetwete 4a. Der Eintritt kostet zwölf€ und ermäßigt acht Euro.
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