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Die Liebe in allen Facetten

Ballsaal-Atmosphäre im Großen Haus. Zum vierten Mal lud das Staatstheater zum Theaterball, der in diesem Jahr ganz im Zeichen der Liebe stand. Das Staatsorchester unter Leitung von Burkhard Bauche und Alexander Joel spielten Klassiker von Strauß bis Gershwin. Foto: André Pause

Der diesjährige Theaterball stand unter dem Motto „All you need is love“.

Von Birgit Leute, 26.01.2014.

Braunschweig. Rote Herzen, roter Teppich, rotes Licht: Das Thema des diesjährigen Theaterballs lautete „All you need is love“. Rund 1800 Zuschauer und Tanzbegeisterte erlebten an zwei Abenden die hellen, aber auch düsteren Facetten des schönsten aller Gefühle.

Moderator Christian Steinbock führte souverän durch das Galaprogramm im Großen Haus, das die „Tanzbären“ aus der Region auf den Abend einstimmte. „Musik, Literatur und Tanz sind übervoll mit dem Thema Liebe – inklusive der Komplikationen, die damit verbunden sind“, verriet Steinbock launig.

Mit Stücken von Donizetti bis George Gershwin bewiesen Staatsorchester, Chor und Solisten, Schauspieler und Tänzer des Hauses dann auch: Liebe ist nicht nur zuckersüß und prickelnd. Liebe kann auch Kampf, Eifersucht und eine elende Aneinanderreihung von Missverständnissen bedeuten. Bestes Beispiel: Harry und Sally, gekonnt verkörpert von Sandra Fehmer und Tobias Beyer. In der Bühnenfassung von Nora Ephrons Filmklassiker erinnerten die beiden noch einmal daran, „dass Männer und Frauen nie Freunde sein können, weil ihnen der Sex immer dazwischen kommt.“ Noch handfester ging es im „Katzenduett“ von Gioacchino Rossini zu. Herrlich, wie Moran Abouloff und Milda Tubelyté die beiden vierbeinige Kratzbürsten interpretierten, die sich kratzend und fauchend um einen Mann streiten.

Bereits zum vierten Mal hatte das Staatstheater zum Theaterball geladen und damit an die Tradition des Wiener Opernballs angeknüpft. Höhepunkt des Galaprogramms war deshalb erneut der Einzug der Debütanten der Tanzschule Haeusler Kwiatkowski. Über eine große Freitreppe schwebten sie zu Walzerklängen von Johann Strauß auf die Bühne und gaben den Startschuss für einen Tanzabend der Superlative, bei dem das Publikum bis in die frühen Morgenstunden zu Salsa, Tango und Disco-Klassikern „abhotten“ konnte.
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