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Die Arbeitswelt auf der Bühne

Der Drecksklub ist eine musikalische Veranstaltung des LOT-Theaters und der agentur T. Foto: Benjamin Seidel

LOT-Theater: „Thementage Arbeit“ vom 25. April bis zum 10. Mai mit umfangreichem Programm.

Von André Pause, 13.04.2014.

Braunschweig. Das Thema Arbeit in einer Theaterproduktion abzuhandeln ist schier unmöglich. Das dachten sich auch das Theater Endlich. Gemeinsam mit dem LOT-Theater wurden die „Thementage Arbeit“ ins Leben gerufen.

Vom 25. April bis zum 10. Mai werden eingeladene Gäste das Thema im Haus in der Kaffeetwete von verschiedensten Seiten betrachten.
Im Mittelpunkt steht das Stück „Ich bin wunderbar! – Über unsere Arbeit und unseren Wert“, mit dem das Ensemble des Theater Endlich von der Evangelischen Stiftung Neuerkerode insgesamt sechsmal in Braunschweig zu erleben sein wird: am 25. und 26. April jeweils um 20 Uhr, am 29. und 30. April um 10 Uhr, am 1. Mai um 17 Uhr, am 2. und 3. Mai um 20 Uhr sowie am 6. Mai um 18 Uhr. Für die neue Inszenierung haben die Endlichs zum Wert der Arbeit als berufliche Tätigkeit geforscht, sich Fragen gestellt wie: Was hat es auf sich mit der Arbeit? Woher kommt sie? Warum ist sie ein Grundrecht, das nicht im Grundgesetz steht? Was heißt Inklusion in diesem Zusammenhang? Was kann ich? Wo kann ich arbeiten? Wie fühle ich mich bei der Arbeit? Ist ein Beruf im ernsten Arbeitsmarkt etwas Besseres? Oder bin ich dann nur schutzlos? Und: Wo ist meine Qualifikation, was ist an mir besonders wertvoll? Das Theater Endlich hat Antworten gefunden. Im Ergebnis verspricht das Kollektiv eine Mischung aus dokumentarischem Theater, Lecture Performance und biografischem Theater. Die Resultate werden dabei über eigene Texte, Choreographien, unterschiedliche Medien (Film, Ton, Malerei) präsentiert, aber auch das Publikum wird als Teil der mit Theatermitteln geschaffenen Arbeitswelt einbezogen, befragt und bewertet.
Am 6. Mai veranstalten das Haus der Wissenschaft, das Theater Endlich und das LOT einen interaktiven Diskussionsabend unter der Überschrift „An die Arbeit – Startschuss und Sammelbörse“. Aus Gesprächen über Arbeitssuche, Arbeitsbelastung, Geschichte und Zukunft der Arbeit, erster und zweiter Arbeitsmarkt, Mindestlohn, Fachkräftemangel, Arbeitswissenschaft oder Inklusion sollen in Zukunft neue Kooperationen in unterschiedlichen Formaten entstehen.
Der Verein tanzbar_bremen zeigt mit „Frau Will“ am 7. Mai (20 Uhr) eine Produktion zum Status Quo der Arbeit als Teil der Gesellschaft im Kontext mit verschiedensten Lebensentwürfen und dem Kampf um Selbstverwirklichung. Am Folgetag (10 Uhr) lädt das Kollektiv zum Workshop, der sich speziell an Kinder und Jugendliche mit
Beeinträchtigungen sowie deren
Anleiter und Pädagogen.
Zum Abschluss der Thementage gibt es am 9. Mai „Arbeitskampf im Drecksklub!“, eine musikalische Reise für Erwachsene vom LOT und der agentur T.
Reservierungen, Karten und weitere Informationen:
www.lot-theater.de.
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