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Deutschsprachige Lieder plus Jazz

Jazzkantine-Gitarrist Tom Bennecke freut sich auf das Releasekonzert des Albums „Versionauten“. Foto: André Pause

Groth & Bennecke präsentieren ihr Debütalbum „Versionauten“ heute Abend in der Brunsviga.

Von André Pause, 20. Mai 2016

Braunschweig. Alben mit Coversongs hatten durchaus schon weniger Konjunktur als derzeit. So gesehen haben Catrin Groth – die schon mit Marla Glen auf Tour war – und Jazzkantine-Gitarrist Tom Bennecke mit ihrer „Versionauten“ betitelten Kompilation jazzig interpretierter Songs aus fremder Feder vielleicht auch ein bisschen die Gunst der Stunde genutzt.

Sich kennengelernt und angefangen gemeinsam Musik zu machen, haben die beiden bereits vor etwa acht Jahren. Zunächst vorwiegend in Kleinbesetzungen. „Dann hatten wir immer wieder deutschsprachige Lieder in diese Trio-Geschichten mit ’reingebracht, herumprobiert und da viel Spaß dran gefunden, sodass es im Laufe der Zeit langsam aber sicher genau zu diesem Projekt mit deutschen Liedern und Jazzband gekommen ist“, skizziert Bennecke. Das musikalische Portfolio des Albums ist breitgefächert, reicht von Volksliedgut wie „Der Mond ist aufgegangen“ bis zu rearrangierten Krautrock- oder Popsongs. Nenas „Nur geträumt“ beispielsweise wird von aller überladenen Fiebrigkeit befreit und leicht beschwingt mit Bossa-Anleihen versehen, in „Rüssel an Schwanz“ von Wir sind Helden bettet die Posaune Groths klare Altstimme ganz vorzüglich und Julius Schittenhelms „Meine seltsame Welt“ versieht Bennecke mit einer Extraportion Wah-Wah-Gitarre. Am heutigen Samstagabend (20 Uhr) präsentieren Groth & Bennecke die Songs des Albums live in der Brunsviga. Mit dabei sind Stephan Emig (Schlagzeug), Ingo Senst (Bass) und Martin Scholz (Keyboard).
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