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„Den Spaß am Lesen vermitteln“

Nina Weger las aus ihrem Buch „Ein Krokodil taucht ab“. Foto: Pause

33. Braunschweiger Jugendbuchwoche: Rund 200 Lesungen für mehr als 10 000 junge Leute.

Von André Pause, 13.11.2013.

Braunschweig. Das Hauptziel der 33. Braunschweiger Jugendbuchwoche, die noch bis zum kommenden Sonntag läuft, unterscheidet sich wohl nur geringfügig von dem der Vorhergehenden. „Wir wollen den Spaß am Lesen vermitteln“, sagt Hilke Heimann.

Mit ihren drei Vorstandskolleginnen Dagmar Hollmann, Stefanie Westenberger und Sabine Lippert hat die Vorsitzende 20 Autoren aus dem Genre Jugendbuch nach Braunschweig eingeladen. Klar: Wer kann einen Leser besser für ein Buch begeistern als der Schriftsteller selbst.
Ein Höhepunkt der Woche war bereits am Montagabend die für Besucher kostenfreie Veranstaltung „Lesen – Hören – Feiern“ im Roten Saal. Unter dem diesjährigen Themenmotto „Tatort Kindheit“ gaben die Autoren Herbert Günther und Nina Weger punktuell Einblicke in ihr Werk. Günther las, visuell unterstützt durch Schwarz-Weiß-Fotografien, aus „Wir Kinder von früher“, ermöglichte durch Geschichten über Sammel-Sophie, die in den Nachkriegstrümmern nach Verwertbarem suchte, oder Opa Julius aus Bockeloh einen Abgleich mit der Kindheit von heute. Weger präsentierte Passagen aus ihrem zweiten Kinderbuch „Ein Krokodil taucht ab“. Pauls bester Freund, Mississippi-Alligator Orinoko(!), wird hier das Klo heruntergespült, was eine Menge Turbulenzen mit sich bringt ...

In einer Talkrunde gaben anschließend 18 der beteiligten 20 Autoren Auskunft über ihre jeweilige Arbeitsweise, ihre Motivation sowie ihre bevorzugte Lektüre. Der Austausch zwischen Publikum und Schriftstellern zum Ausklang des Abends fand in lockerer Atmosphäre bei Snacks und Getränken im Foyer statt. Die Autoren, unter anderem Antje Herden, Boris Pfeiffer, Jaromir Konecny und Hartmut El Kurdi, – allesamt erkennbar am weißen Namensschild, unterhielten sich angeregt mit jungen wie älteren Lesern und signierten ihre Werke in Buchtischnähe. Mit rund 200 öffentlichen und nichtöffentlichen Lesungen in Schulen, Bibliotheken und Buchhandlungen werden in dieser Woche mehr als 10 000 Kinder und Jugendliche erreicht. 80 Schulen aus Braunschweig und dem näheren Umkreis sind mit im Boot. Das Altersspektrum der Schüler reicht „vom Schuleintritt bis zum Abitur“, so Hilke Heimann. Mit der Helene-Engelbrecht-Schule ist sogar eine Berufsschule wieder dabei.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.braunschweiger-jugendbuchwoche.de.
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