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Demo für elektronische Musik

Der Verein Kunst und Kultur Braunschweig veranstaltete zum zweiten Mal „Open Your Mind“

Von André Pause, 05.09.2015.

Braunschweig. Manchem Autofahrer auf dem Steinweg stand am vergangenen Samstagmittag die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Lkw um Lkw bog mit wummernden bis zu 120 Dezibel lauten Bässen beschallt vom Herzogin-Anna-Amalia-Platz um die Ecke, zumeist dicht umringt von einer tanzenden Meute. Eine runde halbe Stunde ging nichts mehr für alle anderen.

Es war das zweite Mal, dass der Verein Kunst und Kultur Braunschweig mit „Open Your Mind“ zur innerstädtischen Tanzdemo lud. Mehr als ein Dutzend Feier-Mobile schlängelten sich weiter über den Bohlweg, den Waisenhausdamm, die Münzstraße, die Schuhstraße, den Kohlmarkt bis auf den Altstadtmarkt – zur Zwischenkundgebung. Später zog die Karawane zu Techno-, House-, Techhouse-, Minimal-, Goa-, Psy- und Drum’n’Bass-Klängen weiter bis zum Harz und Heide Gelände.

Ziel der Veranstaltung war, mehr Raum und Akzeptanz für die elektronische Musik zu schaffen. Glaubt man dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Andreas Resonnek, ist das jedoch gar nicht so einfach. Seit längerem wird eine Grünfläche für gemeinnützige Open Air Musikveranstaltungen gefordert, auf der auch spontane Events möglich sind. Nach neun Monaten habe die Stadt nun einen Schotterplatz als Location in Aussicht gestellt. Zu wenig findet Resonnek: „Es sind einige Fragen offen. Deshalb werden wir mit der Stadt in Verbindung bleiben.“

Obwohl zuletzt sogar außerhalb der Stadt nach einem geeigneten Areal – grüne Wiese, Picknick-kompatibel – Ausschau gehalten wurde, zöge der KuK-Verein eine Lösung in Braunschweig vor.
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