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Das Hier und Jetzt zelebrieren

Ein sympathischer Typ: Martin Kroner. Foto: Falk-Martin Drescher

Musiker Martin Kroner lädt am Freitag zur EP-Release – Szene38 hat mit ihm gesprochen.

Von Janna Specht, 29.07.2015.

Braunschweig. Er bespielt fleißig die Bühnen der Region – und auch deutlich darüber hinaus. Obwohl er schon Künstler wie Bosse und Revolverheld in den großen Konzerthallen unterstützte, ist er mitunter auch noch mit Straßenmusik anzutreffen. Am Freitag (31. Juli) erscheint mit „Hier“ die neue EP von Martin Kroner, der sich als Musiker schlicht Kroner nennt. Das Release wird am gleichen Tag im Stereowerk gefeiert, Szene38 stand er vorab für ein Interview zur Verfügung.

? Wie bist du zur Musik gekommen, was hast du damit bis jetzt erlebt?

! Ich bin früher oft in die Kirche gegangen. Ich war ein ziemlicher Muster-Katholik und habe dort immer viel gesungen. Irgendwann hat mein Bruder angefangen, Gitarre zu spielen und mir gezeigt, dass Gitarre nicht nur ein Lagerfeuerinstrument ist, daraufhin habe ich begonnen mit ihm zu spielen und zu singen.
Irgendwann hat mich ein Freund von einem Freund angesprochen, weil er gehört hat, dass ich Musik mache. Wir haben dann etwa mit 14 eine Punkrock-Band gegründet und ein Jahr zusammen gespielt. Seitdem habe ich mich immer weiter entwickelt, mich in immer anderen Projekten versucht – unter anderem im englischer Pop oder deutschen Rap.
Nach dem Abitur habe ich das Projekt „Kroner“ gegründet, erst als Band und später dann als Solo-Projekt. Seitdem mache ich nur noch das.


? Was ist dein Antrieb? Was motiviert dich Musik zu machen?

! Meine Motivation und gleichzeitig ein großer Traum ist irgendwann Tausend-Leute-Bühnen zu füllen. Ich versuche immer Supports an Land zu ziehen, wie zum Beispiel Bosse, Revolverheld, Luxuslärm, weil ich genau da hin möchte. Mein Antrieb? Das sind der Spaß und die Glücksgefühle, die man bei Auftritten bekommt.

? Du schreibst deine Lieder selbst. Was inspiriert dich, neue Lieder zu schreiben?

! Das ist vollkommen unterschiedlich. Früher waren das immer Mädchen, jetzt sind das unterschiedliche Themen. Das letzte Thema worüber ich geschrieben habe, waren tatsächlich die ganzen Existenzängste, auf die ich Mal angesprochen wurde seitdem ich nur noch Musik mache. Dieses Thema ist für mich momentan auch das größte Thema – einfach die ganze Geschichte mit dem „was dein Herz und was dein Kopf dir sagt“ unter einen Hut zu bringen.

? Du stellst am Freitag deine neue EP vor. Welche Themen behandelst du?

! Mit „Hier“ wollte ich genau das „hier sein“ zelebrieren. Es geht in den Lieder ganz oft darum, sich eben nicht so einen Kopf darum zu machen, nicht so viel nach vorne oder zurück zu denken, sondern einfach genau hier und jetzt da zu sein. Das habe ich mit den Liedern auch bei fast allen Songs ziemlich genau getroffen. Nur ein Liebeslied ist dabei: „Mexiko“.

? Was passiert bei dem Releasekonzert im Stereowerk?

! Ich habe mit der Band alle alten und alle neuen Stücke einstudiert, weil wir viel selber spielen möchten an dem Abend. Aber wir haben auch einige Gäste eingeladen, da möchte ich aber noch nicht zu viel verraten. Einen Gast kann ich aber schon mal nennen: Alex Lys. Das war ein Herzenswunsch von mir, ihn wollte ich unbedingt dabei haben.

Beginn des Releasekonzertes ist um 20 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf ab 12,80 Euro bei der Konzertkasse. Weitere Informationen sind auf www.kronermusik.de zu finden, das gesamte Interview mit Kroner auf www.szene38.de.
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