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Das gibt’s nur in Braunschweig

Fleischerinnung und Fleischergesellen– Brüderschaft verteilt Würstchen statt Kamelle

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Würstchen statt Kamelle: Was vor mehr als zehn Jahren als Werbeaktion für das Fleischereigewerbe begann, hat sich längst zu einer festen Institution und besonderen Eigenart des Braunschweiger Karnevals entwickelt.

Nirgends sonst gibt es Würstchen statt Süßigkeiten von den vorbeifahrenden Festwagen. Zumindest weiß Thorsten Neubauer, der die gemeinsame Aktion von Fleischerinnung und Fleischergesellen-Brüderschaft betreut, von keinen Nachahmern der Idee.
Dass sich bis jetzt keine gefunden haben, ist angesichts des Erfolges in Braunschweig, eigentlich verwunderlich. „Besonders die Kinder warten schon immer strahlend auf die Würstchen“, berichtet Neubauer. Hinter dem gemeinsamen Festwagen von Fleischerinnung und Brüderschaft, stilecht mit einem großen Schwein versehen, marschieren die Helfer, die die 20 000 Würstchen verteilen.
Genau genommen handelt es sich um Wienerwürstchen, die etwas kleiner sind, sonst aber nach allen Regeln der Fleischerkunst hergestellt wurden.
Circa zwei Stunden dauert es, bis die Würstchen fertig sind. Nach dem Fleischwolf und dem Kutter, wo das Brät gemacht wird, folgt die „Verkleidung“ in die typische Würstchenform, und das „Schminken“ in der Rauchkochanlage. Dann sind die Würstchen fertig: Heute werden sie unters vorwiegend junge Volk gebracht, das den Karnevalsumzug verfolgt.
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