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Bühne frei für Musikschüler

Fachbereichsleiter Kultur, Dr. Stefan Malorny (l.), und Schulleiter Daniel Keding im Garten der Musikschule, dem Veranstaltungsort des Sommerfestes am Samstag. Foto: Daniela Nielsen

Das Sommerfest der Städtischen Musikschule am 20. August erstmalig mit Abendprogramm.

Von Ann-Kathrin Ewald, 16.08.2016.

Braunschweig. Die Städtische Musikschule hat ihr diesjähriges Sommerfest am kommenden Samstag (20. August) neu konzipiert. Zum bekannten Nachmittagsprogramm kommt unter dem Titel „SommerfestPLUS“ in diesem Jahr erstmals ein abendliches Fest im Musikschulgarten am Augusttorwall hinzu.

„Natürlich bleibt dabei Altbewährtes erhalten“, verspricht Musikschulleiter Daniel Keding und fügt hinzu: „Das abendliche Fest ist eine Erweiterung zum bekannten Programm.“ So werde es weiterhin einen Kaffee- und Kuchenbasar am Nachmittag geben. Auch ein kindgerechtes Unterhaltungsprogramm mit Spielparcours werde wieder angeboten, so Keding weiter.

Und auch der Fokus des Sommerfestes bleibt bestehen, wie Dr. Stefan Malorny betont: „Den Schülern soll mit dem Sommerfest eine Bühne geschaffen werden, um ihre Talente zu präsentieren.“

Musikschüler im Fokus

Und so bilden auch die Auftritte der Musikschüler den Kern des Festes, das in diesem Jahr um 16 Uhr mit dem Nachmittagsprogramm startet. Unter anderem werden dann das Jugendkammerorchester und ein Ensemble aus der Vokalklasse auf der Hauptbühne im Schulgarten zu hören sein. Darüber hinaus laden kleinere Darbietungen die Besucher in den Vorspielraum im Inneren der Musikschule ein.
Neu in diesem Jahr ist das Konzept eines abendlichen Sommerfestes, das ab 19 Uhr nahtlos an das Nachmittagsprogramm anschließt.

Auch hier stehen die musikalischen Talente im Vordergrund – die überregional bekannten Ensembles des Jugend-Sinfonie-Orchester sowie der Bigband werden sich präsentieren.
Zudem laden kleinere, intimere Darbietungen fernab der großen Hauptbühne, beispielsweise in ein Teehaus am Okerufer, zum Verweilen ein.

Klassisch trifft modern

„Mit unserem neu konzipierten Abendprogramm wollen wir zu einer Bereicherung der kulturellen Szene der Stadt werden“, beschreibt Malorny die Erweiterung zum etablierten alljährlichen Sommerfest der Musikschule.
Damit gibt der Kulturbereichsleiter zugleich einen Ausblick auf die zukünftige Ausrichtung der Musikschule: „Neben dem Kerngeschäft – also dem Unterrichten – wollen wir verstärkt moderner werden. Dazu gehört unter anderem auch, mehr Auftrittsmöglichkeiten für unsere Musiker zu schaffen.“

Dadurch wolle man nicht nur potenzielle neue Schüler ansprechen, man wolle vor allem zeigen, dass die Schule mit ihrem vielfältigen Musikprogramm durchaus ein abendfüllendes Event sein kann, so Malorny weiter. „Wir sind eine Großstadtmusikschule, so wollen wir uns auch in der Öffentlichkeit präsentieren.“
Alle zukünftigen Angebote sollen dabei aber keinesfalls Altbewährtes ablösen. Wie beim Sommerfest gilt auch beim Programm der Musikschule: Modernes erweitert Klassisches. „Natürlich wird es weiterhin klassische Angebote, wie Flöten- und Geigenunterricht, geben“, stellt Keding klar. „Allerdings sind auch Jazz und Pop bei uns längst angekommen. Dass unsere Schüler richtig abrocken können, davon können sich unsere Besucher beim Sommerfest überzeugen.“ Dazu lädt er alle Musikinteressierten am Samstag ab 16 Uhr zum Nachmittag und ab 19 Uhr zum abendlichen Sommerfest ein. Und das bei jedem Wetter. „Im Garten wird eine Zeltlandschaft entstehen“, stellt Keding in Aussicht. „Regen wird uns nicht abhalten.“
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