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Brücke stimmungsvoll inszeniert

Von Annette Heinze

Braunschweig. Stimmungsvolle Inszenierung: Bei Einbruch der Dunkelheit erlebten gestern hunderte Schaulustiger die Jasperallee-Brücke in den Farben Rot und Gelb. 400 LED-Leuchten in Blütenform bildeten die Installation „Evokation in Rot“.

Künstlerin Yvonne Goulbier, die bereits am Lichtparcours im Jahr 2000 mit rund 500 000 Besuchern teilgenommen hatte, knüpfte nun mit ihrer leuchtenden Brücken-Inszenierung mitten in der Stadt an der Rückseite des Staatstheaters an diesen Publikumserfolg an. Ein langgezogenes „Ooooh“ und spontaner Applaus waren zu hören, nachdem die Lichter angegangen waren. Die Brücke wird nach Angaben der Stadt künftig jede Nacht bis 1 Uhr erleuchtet sein.
Das Bläserensemble des Staatstheaters unter Leitung von Martin Weller begleitete den Auftakt der Installation gestern musikalisch. „Die Oker und die Brücken, 24 sind es insgesamt, prägen unsere Stadt. Die Präsentation zeitgenössischer Kunst an der Jasperallee-Brücke soll sie noch schöner machen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann gestern bei Inbetriebnahme der Lichtinstallation. Das Lichtprojekt sei in diesem Sinn auch ein Stück Tourismusförderung, sozusagen ein Willkommensgruß an Gäste, die in die Innenstadt fahren.
Nicht zuletzt die abendlichen Bootsfahrten auf der Oker sind jetzt um einen optischen Höhepunkt reicher. Während die Brückenbalustrade in Gelb erleuchtet wird, wird das Gewölbe in Rot getaucht. Ergänzt wird die Installation von einem mondförmigen Lichtpunkt der geheimnisvoll über die Rückseite des Staatstheaters wandert. Das Theater hat sich an den Kosten mit 8000 Euro beteiligt.
Die Künstlerin Yvonne Goulbier hatte 2006 vom Kulturinstitut der Stadt den Auftrag bekommen, eine Lichtkunstinstallation für die Jasperallee-Brücke zu entwickeln.
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