Anzeige

Brendan Gleeson ist der Stargast

Der irische Schauspieler Brendan Gleeson wird in Braunschweig mit dem Hauptpreis „Europa“ geehrt. Foto: Kit Defever

30. Internationales Filmfestival Braunschweig zeigt an sechs Tagen 134 Lang- und 210 Kurzfilme.

Von André Pause, 21.10.2016.

Braunschweig. Vom 7. bis zum 13. November findet das Internationale Filmfestival Braunschweig zum 30. Mal statt. Dessen jüngste Entwicklung hat Festivaldirektor Michael Aust jetzt als „sensationell“ bezeichnet. Starkes Wort, doch in der Tat: Allein zahlenmäßig wurde in den drei Jahren unter Austs Leitung erheblich draufgesattelt.

Insgesamt zeigt das Festival 2016 an sechs Tagen 134 Lang- und 210 Kurzfilme aus über 50 Ländern, darunter 48 Deutschlandpremieren sowie 40 Musikvideos und fünf Filmkonzerte. Als Stargast erhält der irische Schauspieler Brendan Gleeson, bekannt aus Filmen wie „Braveheart“, „Am Sonntag bist du tot“ oder – ganz aktuell – „Jeder stirbt für sich allein“, in Braunschweig den mit nunmehr 15 000 Euro (vorher 10 000 Euro) dotierten Hauptpreis „Europa“. Im Publikumswettbewerb für europäische Debüt- und Zweitfilme – der Gewinner des „Heinrich“ erhält 10 000 Euro – werden zehn Produktionen aus neun Ländern, darunter neun deutsche Premieren, gezeigt.

Einen Schwerpunkt neben den Hauptreihen „Neues Internationales Kino“ und „Neuer Deutscher Film“ bildet im 25. Jubiläumsjahr des deutsch-polnischen Partnerschaftsvertrages ein Slot mit herausragenden polnischen Filmen aus den vergangenen drei Jahren. Zu Ehren des kürzlich verstorbenen Oscar-Preisträgers Andrzej Wajda zeigt das Festival unter anderem dessen Biopic „Walesa. Man of Hope“.

Auch in der „Beyond“-Reihe für aufregendes und risikofreudiges Kino wird jetzt ein Preis ausgelobt: Die aus Jurysicht beste Produktion erhält den Schwarzen Löwen. Den roten Faden der hier kuratierten Filme bildet der Kampf des Einzelnen gegen übermächtige Kräfte.

Fortgesetzt werden die bewährten Kooperationen des Filmfestivals mit Partnern wie der HBK, dem Kunstmuseum Wolfsburg und natürlich dem Staatstheater Braunschweig. In der Hausbar des Großen Hauses laufen Vorstellungen zum Thema „Theater & Film“. Bei zweien der fünf Filmkonzerte spielt das Staatsorchester Braunschweig: „Henry V“ und „It“. Mit drei weiteren livemusikalisch begleiteten Projektionen verstärkt das Filmfestival die Bemühungen, auch als Filmmusikfestival wahrgenommen zu werden. Ein Höhepunkt dürfte das Konzert des Sheffielder Musik- und Künstlerprojekts „In the Nursery“ zum Film „The Fall of the House of Usher“ in der Bartholomäuskirche sein.

Infos zum kompletten Programm, zu den Kartenpreisen und zu weiteren Neuerungen erhalten Sie in diesem Jahr erstmals über die Filmfestival-App sowie auf der neugestalteten Homepage www.filmfest-braunschweig.de. Am 28. Oktober startet der Online-Vorverkauf. Ab 4. November sind Tickets im Universum Filmtheater erhältlich.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.