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Braunschweig vs. Rio de Janeiro

Eine Woche in Braunschweig – nB-Praktikantinnen aus Brasilien machen den Städtevergleich.

Von Julia Berbara und Pamela Beeken, 02.12.2012.

Braunschweig. 29. November um 10.16 Uhr ist die Bahn wie immer pünktlich und leise gekommen. 10.52 Uhr haben wir angefangen, unseren Auftrag zu erledigen: Schreiben, was in Braunschweig anders als in Brasilien ist und was wir hier gerne machen.

Wie kann es sein, dass alle Geschäfte sich in so kleinen Häusern befinden? Bei uns gibt es nur Hochhäuser mit mehr als sechs Etagen. Wie kann es sein, dass das Essen und Getränke so billig sind? Nie im Leben finden wir einen Kaffee für einen Euro und einen super großen Döner für vier Euro in Brasilien. Etwas anderes, das uns billig erscheint, sind die Klamotten. Röcke für drei Euro, T-Shirts meist für vier und Stiefel für 15 gibt es bei uns nirgendwo. Wir gehen in die Schlossarkarden hinein – alle diese Geschäfte mit roten Rabatt-Schildern und wunderschönen Kleidungsstücken … wir werden verrückt!
Was uns noch aufgefallen ist, ist, dass viele Geschäfte sich in einer Fußgängerzone befinden, in der man sich keine Sorgen über Autos machen muss, und alle Geschäfte nebeneinander sind.
Nachdem wir alle Geschäfte gesehen haben, wollten wir den Weihnachtsmarkt kennenlernen. Super Geruch, viele Lichter, Tannen, leckeres Essen und süße Stände. Etwas für jedes Alter.
Wir wollten noch einmal den Braunschweiger Dom besuchen. Wir fanden ihn sehr interessant wegen der Geschichten vom Löwen und von der Kanonenkugel. In Rio gibt es solche Kirchengeschichten nicht, deshalb wollten wir alles darüber wissen.
Eine andere Eigenschaft in Deutschland, die uns schockt, ist die Pünktlichkeit der Verkehrsmittel. Hier finden wir an jeder Haltestelle eine Uhr, auf der steht, wann jede Bahn kommt, und sie kommt wirklich an. Das ist erstaunlich, weil man in Brasilien nicht weiß, wann sie kommt, und man muss an der Haltestelle meistens lange warten.
Wir haben aber auch ein paar Sachen gefunden, die genauso wie bei uns sind: Fußball. Am Mittwoch sind wir zum Spiel Eintracht gegen St. Pauli gegangen, und alle Fans hatten geschrien, gesungen und sind gesprungen. Das kennen wir auch aus Brasilien. Eine andere Sache, die vergleichbar ist, ist das Innere vom Schloss, wo sich viele Läden und Restaurants befinden und sich viele Jugendlichen treffen. Aber von außen ist es ganz anders, weil alle Einkaufszentren in Rio de Janeiro neu gebaut sind, mit einem modernen Aussehen und dieses alte Schloss ist für uns ziemlich ungewöhnlich.
Uns gefällt Braunschweig sehr, weil es kleiner und ruhiger ist, die Einwohner sind höflich, man kann sich leicht durch die Stadt bewegen und die Kosten zum Leben sind viel billiger.
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