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Bis auf wenige Ausnahmen: Unikate

Die Kunsthandwerkerinnen Barbara Düring (l.) und Anne Theis (r.) mit Beraterin Lene Pedersen. Fotos: André Pause

Die Weihnachtsausstellung der Arbeitsgruppe Kunsthandwerk läuft bis zum 7. Dezember.

Von André Pause, 30.11.2014.

Braunschweig. Täglich von 10 bis 18 Uhr ist die Weihnachtsausstellung der Arbeitsgruppe Kunsthandwerk im Großen Saal der Handwerkskammer bis einschließlich Sonntag, den 7. Dezember geöffnet.

Die Schau der Gruppenmitglieder gemeinsam mit ausgewählten Gästen ist eine schöne Tradition. Wie lange die zurückreicht? Da sind sich Keramikerin Barbara Düring, Goldschmiedemeisterin Anne Theis und Beraterin Lene Pedersen, die am Eröffnungstag in den Räumen am Burgplatz vor Ort sind, gar nicht so sicher. „Seit Mitte der 50er Jahre oder Anfang der 60er“ grenzen die freundlichen Damen ein. Am Ziel der Aktion hat sich freilich nichts geändert: Werkstätten, die sich gegenseitig unterstützen, stellen sich in schöner, inspirierender Atmosphäre vor.
Die Ausstellung läuft in diesem Jahr unter dem winterlichen Motto „So weiß wie Schnee“. Zu sehen sind liebevoll gefertigte Produkte, meist Unikate aus den verschiedensten Kunsthandwerk- beziehungsweise Design-Bereichen. Gleich am Eingang liegen Schal und Pulswärmer, ein Gemisch aus Wolle, Seide und Kaschmir hat Kristine Vilter da filigran und zart verarbeitet. Gleich daneben: ein Kaninchenfellkragen mit einer Broschenhalterung aus Silber und raffiniert geschliffenem Bergkristall. Sieht toll aus, aber ist das auch politisch korrekt? Anne Theis, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Kunsthandwerk, die sich für diese Kreation verantwortlich zeichnet, findet: ja. „Ich halte das für vertretbar, weil Kaninchen keine Tiere sind, die gezüchtet werden, damit man ihnen das Fell über die Ohren zieht. Nerz würde ich nicht tragen oder verarbeiten“, betont die Goldschmiedin. Darüber hinaus sind schicke Filztaschen ebenso im Angebot wie Porzellan, verschiedenste Textilien, Kerzen, Pappmaché-
Figuren, Passepartouts oder Schmuck. Alles ist hier käuflich, und verschweigen tun die Mitglieder der Arbeitsgruppe Kunsthandwerk die kommerzielle Absicht der Schau dann auch keineswegs. „Wir sind eine Verkaufsausstellung“, skizziert Anne Theis, „deshalb kostet sie natürlich auch keinen Eintritt.“ Wer selbst einmal mit seinem Handwerk dabei sein möchte, kann sich übrigens formlos bewerben.
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