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Bis an die Grenzen – mit der Kamera

Atemberaubende Landschaften. Foto: oh

Zwei Braunschweiger drehten beim „Race across America“ – Film „Away“ ist im C1 zu sehen.

Von Birgit Leute, 15.05.2014.

Braunschweig. Auch, wer beim „Race across America“ nicht im Fahrradsattel sitzt, braucht Steherqualitäten: Sebastian Schollmeyer und Frank Hermes begleiteten 2013 ein Frankfurter Team mit der Kamera. Am Dienstag (17. Juni) ist ihr Film um 19.30 Uhr im C1 zu sehen. Der Titel: „Away“.

„Diese Landschaften – einfach der Wahnsinn.“ Selbst ein Jahr nach der Tour ist für Sebastian Schollmeyer die Fahrt durch knochentrockene Wüsten und der Sternenhimmel im Monument Valley noch so präsent, als sei sie gestern gewesen.
Mit Kollege Frank Hermes wurde der Braunschweiger Designer engagiert, ein Frankfurter Team beim „Race across America“ (kurz RAAM) zu begleiten. Als Radfan wusste Schollmeyer, was ihn erwartete: Unter Profis gilt das „Race across America“ als das härteste Ausdauerrennen der Welt. In rund fünf Tagen bewältigen die Fahrer eine Strecke von 5000 Kilometern zwischen der Westküste von Kalifornien und der Ostküste der Vereinigten Staaten. Zwischen Start und Ziel liegen rund 33 000 Höhenmeter bei Temperaturen zwischen Null und 50 Grad Celsius.
„Drei Wochen, bevor es losging, sind wir ’rübergeflogen und haben schon einmal Aufnahmen der Landschaften gemacht“, erinnert sich Schollmeyer. Mit Hilfe von Drohnen gelangen den Kameraleuten sensationelle Luftaufnahmen. Die eigentliche Herausforderung begann mit dem Start des Rennens: „Das ’Race across America‘ wird Tag und Nacht ohne Pause gefahren. Klar, dass auch uns nichts anderes übrigblieb, als durchzuhalten“, erzählt der 45-Jährige. Zwei Stunden Schlaf täglich irgendwo auf einem Parkplatz – mehr waren nicht drin. Dennoch würden Schollmeyer und Hermes die Tour jederzeit wieder mitmachen. „Der Zusammenhalt im Team war unglaublich. Das sind alles Profis, die haben schon mehrfach die Strecke gemacht und wissen, worum es geht“, ist der Designer beeindruckt.
Der 75-minütige Film liefert einen Eindruck davon, was es heißt, an seine Grenzen zu gehen und erzählt die Geschichte des längsten und erbittertsten Kampfes zwischen zwei Radfahrerteams seit dem Bestehen des Rennens.
Im Zuge der Vorführung wird es eine Liveschaltung zum aktuellen Rennen geben. Erstmals in der 33-jährigen Geschichte nimmt daran ein deutsches Frauen-Team teil. Zu den „German Frauleins“ gehört unter anderem Katrin Schlieter aus Mascherode, die schon 2011 als schnellste Frau ins Ziel kam. Infos zum Film gibt es unter www.4motionpx.net.
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