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Bildliche Rückeroberung des Raumes

Christine Erhard, Dobra I (2013). Foto: Christine Erhard
Das Photomuseum zeigt Arbeiten von Christine Erhard, Katharina Kiebacher und Susa Templin.
Von André Pause, 11.10.2016.
Braunschweig. Jede Fotografie, so beeindruckend kraftvoll und wirkmächtig sie im Einzelfall auch sein mag, ist erstmal eine Transformation der Realität in die Schranken des Zweidimensionalen. Eine Verknappung sozusagen. Die Künstlerinnen Christine Erhard (Jahrgang 1969), Katharina Kiebacher (Jahrgang 1974) und Susa Templin (Jahrgang 1965) nehmen mit ihren im Rahmen der aktuellen Schau des Museums für Photographie gezeigten Arbeiten jetzt quasi die Rückeroberung des Raumes in Angriff.
„Die vierte Dimension“ – die Ausstellung ist bis zum 27. November zu sehen – versammelt in den Torhäusern an der Helmstedter Straße Positionen, mit denen die Künstlerinnen die herkömmliche fotografische Realitätskonstruktion bildnerisch ausloten und die Verknappung umkehren in eine Erweiterung des Raumes. Als Hybridformen zwischen Fotografie und Skulptur fordern die präsentierten Arbeiten den Betrachter dazu auf, die Verwendung der Fotografie im künstlerischen Kontext neu, vielleicht sogar in eine gänzlich andere Richtung, zu denken.
Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis freitags von 13 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Führungen werden immer sonntags um 16 Uhr angeboten. Weitere Informationen im Internet unter: www.photomuseum.de.
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