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Besucherstrom riss nicht ab

Das Museum hatte gestern zum Bürgerfest eingeladen, und Tausende kamen.

Von Martina Jurk, 01.07.2012.

Braunschweig. Tausende Braunschweiger nahmen gestern „ihr“ Museum in Besitz. Die Schlange vor dem Eingang am Steintorwall riss nicht ab. In 400er-Blöcken wurden die Wartenden hineingelassen, dann gab‘s erstmal einen Besucherstopp.

Sie harrten dennoch aus, um zu sehen, was sich nach vier Jahren Umbau und Modernisierung im Städtischen Museum getan hat. „Neu zurück“ – unter diesem Motto hatte das Haus gestern zu einem Bürgerfest eingeladen. Dass so viele kamen, überstieg alle Erwartungen der Museumsmitarbeiter und ließ sie geradezu schweben. „Eine wunderbare Renaissance des Raumes, großartig, klasse“, schrieben Besucher ins Gästebuch.
Museums-Memory, Puzzlespiele, die geheime Sprache der Fächer und ein „Illumat“ waren nur einige der Mitmachaktionen, die von Groß und Klein genutzt wurden. Die Besucher in seinen Bann zog der Hannoveraner Künstler Hannes Malte Mahler mit seinen rätselhaft-faszinierenden Skulpturen aus farbigem Styropor, die die Staunenden als Andenken mit nach Hause nehmen durften.
Eine besonders schöne Idee war die Schüler-AG. Die Sechstklässler der Gaußschule erklärten den Besuchern bestimmte Ausstellungsobjekte. So hatten sich Anna Weitmeier und Franka Rathert in der AG mit dem Perlmosaik-Papagei der Braunschweiger Manufaktur van Selow beschäftigt und konnten mit Fachwissen glänzen.
Auch die angebotenen Führungen im Halbstundentakt wurden von den Gästen gern genutzt, um etwas mehr über das Gebäude und die Ausstellungsstücke zu erfahren. Sie erkundeten das Museumsgebäude und die Ausstellung auf eigene Faust, probierten die neuen Audioguides und Medienstationen aus. Draußen sorgte das Boogie-Woogie- und Blues-Duo Andreas Bock und Niels von der Leyen für die musikalische Unterhaltung.
Ein Geschenk des Museums an die Bürger ist der freie Eintritt, der nicht nur gestern galt, sondern immer gewährt wird.
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