Anzeige

Berlin statt Brighton: Drum and Bass mit DJ Tom Amaning

Der Berliner Tom Amaning hat in Braunschweig auch viele eigene Produktionen im Gepäck. oh

Die Elektro-Party „Fluid Chamber“ geht am Sonnabend im Stereowerk in die dritte Runde.

Von Christoph Matthies, 08.10.2014.

Braunschweig. Was elektronische Musik angeht, ist Berlin in Deutschland ganz weit vorn. Nur folgerichtig, dass die Veranstalter der erfolgreichen „Fluid Chamber“-Partyreihe (Sonnabend, 23 Uhr) nun erstmals eine Szenegröße aus der House-Hauptstadt im Stereowerk begrüßen.

Mit einem melodischen, klaren, aber auch treibenden und vor allem Dancefloor-tauglichen Sound hat sich Tom Amaning nicht nur als DJ, sondern auch als Produzent international einen Namen gemacht – und ist Beleg dafür, dass auch die deutsche Drum-and-Bass-Landschaft immer wieder den einen oder anderen Ausnahmekünstler hervorbringt.

„Ein guter Bergsteiger muss nicht unbedingt aus Tibet kommen“, begründet Benny Bahri, Veranstalter der „Fluid Chamber“-Party, warum er sich, erstmals seit dem Umzug ins Stereowerk, bewusst nicht für einen Main Act aus England, dem Mutterland und Mekka des Drum and Bass, entschieden hat. Neben Amaning und dem Duo Subclash, ebenfalls aus Berlin, wird auch wieder viel lokale Prominenz den Main Floor beschallen. „Braunschweig ist in Norddeutschland in Sachen Drum and Bass immer noch eine Bas(s)tion. Das kannst du ruhig mit Doppel-s schreiben“, lobt Bahri die traditionell aktive Szene in der Löwenstadt, die am Sonnabend von bekannten Namen wie Night-Flight-Club-Begründer Judge D oder Brain-Stadtmeister Beckspin repräsentiert wird. Für ein heftiges Vocal-Gewitter sorgen außerdem die Braunschweiger MC-Größen Nasty D und Racka Gee.

Wie üblich bei der „Fluid Chamber“, kommen auf einem zweiten Floor auch House-Fans auf ihre Kosten. Hier ist diesmal der Dortmunder „Rheinrhythmik“-Resident Julian Bomm als Headliner gebucht und bringt ein vierstündiges, basslastiges und deepes Ausdauerset mit. Apropos Ausdauer: Die „Early Morning Happy Hour“ ab fünf Uhr zeugt davon, dass es am Sonntagmorgen wieder später werden könnte. „Bei der vorletzten Party hat der letzte DJ erst um halb sieben angefangen“, erinnert sich Bahri und hofft auf eine After Hour, die einer guten Elektro-Party in Berlin würdig wäre. „Ich glaube, es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass es bei uns durchaus auch mal bis zehn gehen kann.“

Verlosung

Die nB verlost zwei Plätze auf der Gästeliste der „Fluid Chamber“-Party am Sonnabend im Stereowerk. Beantwortet uns einfach die Gewinnspielfrage: Wie heißt der LP-Sampler, den Amaning Ende September veröffentlicht hat?
Antwort bitte bis Donnerstag (20 Uhr) mit Name und Anschrift an: gewinnspiel@nb-online.de.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.