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Ausstellung zur Krebsfrüherkennung im Herzogin Elisabeth Hospital

J.Siegmund, Verein Krebsnachsorge e. V. / BS; H. Zupp, Sozialdienst HEH; R.Schalla, Prostatakrebs-Gruppe BS; Dr. H. Köhler, Chefarzt der Chirurgischen Klinik HEH; H. Cavar, Pflegedienstleiterin HEH; Dr. F. Oettel, Leiter des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Chirurgischen Klinik HEH; L. Lauer, Frauenselbsthilfe nach Krebs-Gruppe; C.Pfeil, Nds. Krebsgesellschaft e.V.; C. Gebhardt, Stoma-Selbsthilfe,BS; W.Behring, Dt"ILCO“, H.-D. Müller, Kehlkopfoperierte Gruppe;Bs; V.v. Manowski, Gf, HEH
Braunschweig, 04.03.2015: Die Niedersächsische Krebsgesellschaft eröffnet am 04. März 2015 um 12.00 Uhr im Herzogin Elisabeth Hospital in Braunschweig eine Ausstellung zum Thema Krebs. Krebs ist eine Krankheit, der sich Menschen gerne entziehen, solange sie nicht selbst betroffen sind. Die Wanderausstellung verdeutlicht durch umfangreiche Informationen zur Krebsfrüherkennung, dass Krebs kein unabänderliches Schicksal ist. Die Ausstellung kann bis einschließlich 18. März 2015 im Eingangsbereich des HEH besichtigt werden.

Viele Krebserkrankungen haben durchaus gute Heilungschancen, wenn sie früh genug erkannt werden. „Darmkrebs z.B. ist nach Brustkrebs und Prostatakrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen. In Deutschland erkranken jährlich rund 63.000 Menschen an Darmkrebs. Damit gehört Darmkrebs immer noch zu den Krebsarten mit der höchsten Sterblichkeitsrate in den westlichen Ländern“, betont der Leiter des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Chirurgischen Klinik, Dr. Frank Oettel. Im Darmkrebszentrum am HEH arbeitet ein Team aus Gastroenterologen, Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen, Hausärzten sowie Psychologen gemeinsam an der Behandlung von Darmkrebserkrankungen. „Dabei steht die fachübergreifende Zusammenarbeit im Vordergrund, um eine erfolgreiche Behandlung jedes einzelnen Patienten zu ermöglichen“, so Dr. Hinrich Köhler, Chefarzt der Chirurgischen Klinik.

Es ist wichtig, regelmäßig an den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilzunehmen, die zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Frauen können sich ab dem Alter von 20 Jahren, Männer ab dem Alter von 45 Jahren untersuchen lassen. Doch in Niedersachsen nutzen nur etwa 50 Prozent der Frauen und nur etwa 20 Prozent der Männer dieses Angebot.

Anhand übersichtlicher Bildtafeln können sich die Besucher über die Prävention, Früherkennung und Warnzeichen von Krebserkrankungen informieren. Zusätzlich liegen kostenlose Broschüren aus. Dazu gehört auch der „Vorsorgepass“ der Niedersächsischen Krebsgesellschaft, der einen Überblick über das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm gibt. Gleichzeitig dokumentiert der Pass die Teilnahme und erinnert an den nächsten Untersuchungstermin.

Mit der Ausstellung wollen die Niedersächsische Krebsgesellschaft und das Herzogin Elisabeth Hospital nicht nur informieren, sondern auch Ängste und Vorbehalte abbauen. Neben der Teilnahme an den jährlichen Früherkennungsuntersuchungen ist eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung, Nichtrauchen, wenig Alkohol und einer gesunden Ernährung wichtig. Im Rahmen der Kampagne „5 am Tag“ wird z.B. empfohlen, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt zu essen.
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