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Auf jeden Fall außergewöhnlich

Catherine Cointreau, Julie Château und Mary O’Bourbon freuen sich auf den 17. Mai. Foto: Pause

Mit der Manege 5 möchten drei Studentinnen regionalen Künstlern eine Plattform geben.

Von André Pause, 13.04.2014.

Braunschweig. Die Idee ist einfach – einfach gut: Künstler aus der Stadt oder der Region, die im Regelfall eher ein Schattendasein fristen, bekommen eine Bühne und Publikum. Das ist die kurze Version.

Ein bisschen mehr steckt dann aber doch hinter Manege 5. So nämlich heißt die neue Eventreihe, die Catherine Cointreau (26), Julie Château (25) und Mary O’Bourbon (24) ausbaldowert haben.
Die extravaganten Namen haben sich die sympathischen Mädels selbstverständlich ausgedacht. Aber möchte man sich vorstellen, dass eine Veranstaltung, die ganz bewusst die Nähe zu Zirkus-Kunst und 20er Jahre Unterhaltungstheater sucht, von Lischen Müller präsentiert wird? Eben.
Einmal im Quartal wollen die drei Medienmanagement-Studentinnen ab sofort Amateuren und Profis mit den unterschiedlichsten Entertainerqualitäten und Talenten die Möglichkeit zum Auftritt bieten. Ob Varieté, Artistik oder Comedy, erlaubt ist, was gefällt. „Es soll natürlich schon ein bisschen außergewöhnlich sein, also nicht das, was man jeden Tag sehen kann“, spezifiziert Catherine. Zum Auftakt am 17. Mai (Einlass ab 21 Uhr) sind als Gäste unter anderem Hurricane Irina mit einer Burlesque Show, die Band Splandit mit einer Akustik-Mischung aus Pop, Reggae und Ska sowie Heidi Varooom mit Pin Up und einem Hauch Comedy Burlesque im Gewandhaus dabei.
„Wir verwandeln den Ort in eine Zirkusmanege und lassen dort sowohl regionale als auch externe Künstler auftreten, präsentieren dort Künste, die es in Braunschweig so noch nicht zu sehen gibt“, skizziert Catherine das Konzept der Reihe, und Kollegin Mary ergänzt: „Darüber hinaus haben wir Schausteller, die Zirkusmenschen mimen, wie man sie aus den 20er-Jahre-Zirkussen kennt: einen Feuerschlucker, einen Jongleur, eine bärtige Dame im Programm – Gestalten, die neben dem Geschehen auf der Bühne ebenfalls entertainen.“
Im Anschluss an das Hauptprogramm sollen bei jeder Veranstaltung regionale DJs die Plattenteller rotieren und die Besucher durch die Nacht tanzen lassen. „Es soll wirklich eine Fete werden“, lacht Catherine. Sie war es auch, die den Kontakt zu Gewandhaus-Betreiber Olli Strauß herstellte.
Für dieses Jahr sind bereits zwei weitere Abende fest geplant. Ansonsten möchte das Trio „gucken, wie es läuft“. Die Anfragen von Künstlern häufen sich zumindest jetzt schon, was wohl als gutes Zeichen gedeutet werden kann. Zunächst hatte sich Mary, die selbst als Burlesque-Tänzerin arbeitet, im erweiterten Kollegenkreis umgehört. „In Zukunft soll es aber auch so laufen, dass die Künstler sich bei uns bewerben“, meint die markante Blondine. Wer seinen Körper verbiegen kann wie kein Zweiter oder Querflöte spielt wie ein junger Gott, solle sich auf jeden Fall melden. Wer als Besucher bei der Premiere am 17. Mai dabei sein möchte, muss zum einen mindestens 21 Jahre alt sein, und sich zum anderen richtig sputen. Von den 200 Karten sind nur noch knapp 30 zu haben. Weitere Infos gibt es im Internet unter manege5.de oder bei www.facebook.com/manege5.braunschweig.
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