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Arbeiten am „Auto der Zukunft“

Grundstein für das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik am Forschungsflughafen Braunschweig gelegt.

Braunschweig, 23.09.12

Am Braunschweiger Forschungsflughafen ist der Grundstein für den zweiten Standort des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig gelegt worden. Ab 2014 werden dort Techniklösungen für Fahrzeuge der Zukunft entwickelt.

Gemeinsam mit Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, dem Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG Professor Martin Winterkorn und Braun-schweigs Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann nahm der Präsident der TU Braunschweig, Professor Dr. Jürgen Hesselbach, den festlichen Akt vor.
Vor rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, darunter auch Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka, VW-Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Piëch und Ehefrau Ursula Piëch, unterstrich der TU-Präsident, dass die für das Forschungszentrum eingeworbenen rund 60 Millionen Euro gut angelegtes Geld seien, denn es werde bereits jetzt eine Rendite erwirtschaftet. Die Projektphilosophie suche in Deutschland ihresgleichen. Junge Spitzenkräfte erhielten Ausbildungs- und Karrierechancen, würden in der Region gehalten und herangezogen. „Ein toller Tag für Braunschweig und für die Region“, freute sich der TU-Präsident.
Industrie, Infrastruktur und Innovation seien die drei großen „I“, die Niedersachsen fit für die Zukunft machten, betonte Ministerpräsident David McAllister. Die Luft- und Raumfahrt sowie die Automobilforschung seien zwei Forschungsbereiche zur Mobilität, in denen Niedersachsen federführend sei. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiteten im Braunschweiger Land hervorragend zum Thema Mobilität zusammen.
Aus Niedersachsen kämen nicht nur schöne Autos, aus Niedersachsen kämen auch viele gute Ideen, bemerkte VW-Vorstandschef Winterkorn. Ein Forschungszentrum, das die großen Zukunftsfragen der Mobilität vorantreibe, in der sich Theorie und Praxis die Hand gäben, und das gemeinsam von Wissenschaft und Wirtschaft getragen werde, sei Grundidee des NFF.
Ein echtes „Dreamteam“ arbeite am „Auto der Zukunft“ an den Forschungsstandorten Wolfsburg und Braunschweig. Das NFF werde seinen Beitrag zur Lösung dieser Aufgaben leisten.
„Braunschweig stößt in neue Dimensionen vor“, freute sich Braunschweigs Bürgermeister Dr. Hoffmann. Was am Forschungsflughafen in Gang gesetzt worden sei, bezeichnete er als „Weltspitze“. Der Fortschritt sei Vorstoß nach oben und gebe Anstoß für Investitionen in der ganzen Stadt.
In dem NFF-Forschungsneubau werden sieben Institute der TU Braunschweig sowie Prüfstände angesiedelt. Darüber hinaus entstehen eine Bibliothek, Hörsäle und eine Cafeteria.
In dem NFF-Neubau geht es künftig schwerpunktmäßig darum, Lösungen zur Realisierung flexibler Fahrzeugkonzepte und emissionsarmer Fahrzeuge zu erforschen.
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