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Alles live und handgemacht

Nicht nur Jazzfreunde kommen beim Festival-Rundgang der Cityjazznight auf ihre Kosten.

Von Martina Jurk, 15.06.2011

Braunschweig. Random Rhodes, Steve Bass und Groovemaster7 – kurz Ye:Solar – gelten als super Live-Band. Das Berliner Trio kommt für die erkrankte Laura Lopez zur Cityjazznight, dem inzwischen vielbeachteten Braunschweiger Jazzfestival. Musik gibt es am Sonnabend (18. Juni) an zwölf Spielorten.

Die Besucher bekommen für einen Eintrittspreis eine Nacht mit Soul, Jazz, Funk, Blues, Gospel, Boogie Woogie und Tango. 14 Bands sind am Start, darunter Ye:Solar, die im LOT-Theater auftreten. Ye:Solar sind mit Schlagzeug, Kontrabass und E-Piano eigentlich ein ganz klassisches Jazz Trio, produzieren aber durch den Einsatz von Elektronik clubtaugliche Musik. Der Festival-Rundgang beginnt um 19 Uhr. „Wir erwarten mehrere tausend Besucher aller Altersklassen“, sagt Mitveranstalter Matthias Lanzer
1500 Bands und Musiker bewerben sich jährlich darum, zu den „Auserwählten“ der Cityjazznight gehören zu dürfen. Ein Prozent von ihnen steht am Ende auf der Programmliste des Braunschweiger Festivals, das zum achten Mal aufgelegt wird. „Es hat sich immer mehr herumgesprochen, was wir hier machen“, meint Matthias Lanzer. Der Geschäftsführer der monofon GmbH und die von ihm gemanagte Jazzkantine mit Sänger Cappuccino hatten seinerzeit die Idee zum Festival, das anfangs nur aus dem Rundgang bestand. Von Jahr zu Jahr kamen immer mehr sogenannte Highlight-Konzerte hinzu, und nun umfasst das Festival eine Zeitspanne von acht Wochen. Für manche Fans wird es zunehmend schwerer, die Konzerte noch dem Festival zuzuordnen. Dabei handelt es sich um Größen wie Bobby McFerrin, Camille O‘Sullivan und Jan Garbarek, der mit Gastmusikern am morgigen Donnerstag (16. Juni) im Großen Haus des Staatstheaters das nächste Highlight-Konzert bestreitet. Iris Romen (24. Juni), das Studnitzky Trio (25. Juni), Jörg Seidel (1. Juli) und Quadro Nuevo (2. Juli) haben ihre Auftritte noch vor sich.
„Die Bewerber kommen aus allen Teilen der Welt“, ist Lanzer natürlich stolz. Das Gros allerdings seien deutsche Musiker. Das Braunschweiger Jazzfestival hat sich zu einer Visitenkarte für die teilnehmenden Künstler entwickelt. „Wer sagen kann, dass er bei einem Festival gemeinsam mit Galionsfiguren wie Bobby McFerrin oder Jan Garbarek aufgetreten ist, kann auf Wertschätzung in der Szene hoffen“, ist Matthias Lanzer überzeugt.
Soul, Jazz, Funk, Blues, Gospel, Boogie Woogie und Tango – das alles bekommen die Festivalrundgänger in einer Nacht geboten. „Ein Angebot für alle Altersklassen“, meint Lanzer. Für manchen Besucher könne es der Einstieg in ein bislang unentdecktes Genre und eine Überraschung sein.
Karten gibt es in der Konzertkasse, Schild 1a. Die Papiertickets werden am Abend in allen Spielstätten in Festival-Bändchen eingetauscht.
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