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Alles klar für die zweite Runde

Till Seifert und die Band Abendmode sind beim nB-Talentschuppen am 12. April zu hören.

Von Marion Korth, 04.04.2012.


Braunschweig. Der nB-Talentschuppen geht in die zweite Runde: Am 12. April (Donnerstag) gehört der Gruppe Abendmode sowie dem Liedermacher und Musiker Till Seifert für einen Abend die Bühne bei Radio Ferner in der Neuen Straße.

Für Till Seifert gab es – außerhalb der offiziellen Wertung – schon einmal Vorschusslorbeeren: Mit den Kurzkommentaren „genial“ und „Gänsehaut“ schickt das nB-Sekretariat seine Bewerbungsmail mit angehängter Lieddatei weiter. Da hat wohl schon mal jemand hereingehört …
Im Sommer 2009 hat Till Seifert damit begonnen, seine eigenen Songs zu schreiben. Klavier spielen kann er, brachte sich aber noch zusätzlich selbst das Gitarrespielen bei. „In meinen Liedern kann ich Erlebtes verarbeiten und in mein Leben einordnen. Alle Texte, die ich schreibe, entstehen immer, wenn mich ein Gefühl ganz einnimmt, und ich an nichts anderes denken kann. In diesen Situationen kann ich meine Stimmung dann manchmal in Worte fassen, und so entsteht ein Song daraus“, schreibt er über seine Arbeit.
Nicht minder interessant ist die Band Abendmode, gegründet erst im vergangenen Jahr von fünf Jungs aus Broitzem. Fabian Grunicke, Julian Roßmann, Leo Wahnschaffe, Mark Schüler und Rico Kusch bringen mit drei Gitarren und ihren Stimmen als Untermalung ihren charakteristisch vollen, teils sphärischen Indie-/Post-Rock-Klang zum Leben.
Fachmann fürs Technische ist Georg Hentschel, Chef der Braunschweiger Firma Live Audio. Der nB-Talentschuppen, für den er sofort seine Unterstützung zusagte, ist für ihn ein kleiner Anlass mit großer Wirkung: „Der Anspruch, was das Hören angeht, ist bei Radio Ferner ziemlich groß, und auch beim Publikum ist der Erwartungshorizont hoch“, sagt er. An Licht und Technik bringt er mit, was die jungen Bands sich nur wünschen können: Wenn das Konzert um 19 Uhr beginnt, haben bereits vier Leute vier Stunden daran gearbeitet, die beiden Mischpulte mit einem Extramonitor für die Bands aufzubauen. Hentschel freut sich, dass er gerade die noch etwas unerfahreneren Bands um eine Erfahrung reicher machen kann. Das „In-Ear-Monitoring“, das Spielen mit kleinem Kopfhörer im Ohr, ist für sie meistens etwas völlig Neues.
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