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Aktuelle Sonderausstellung "Wer ist Carl I.?" im Schlossmuseum Braunschweig

Braunschweig: Schlossmuseum Braunschweig |

Die Inszenierung der Ausstellung versetzt den Betrachter an das Graue Hofschloss am Bohlweg, das Carl (1713-1780) zu seiner Hauptresidenz machte - und das somit ein Vorläufer des heutigen Residenzschlosses ist, in dem die Ausstellung stattfindet. Rund 60 Leihgaben skizzieren ein Bild des Herzogs und seines Wirkens.

Bisweilen ungewöhnliche Dokumente legen Zeugnis ab von seinen Projekten: beispielsweise seine „Instructionen“ für den Betrieb des Collegium Carolinum – der heutigen TU Braunschweig – oder ein früher Antrag auf eine Gebäudeversicherung bei der von ihm gegründeten Brandversicherungsgesellschaft – der heutigen Öffentlichen Versicherung.
So zeigt die Spurensuche überraschende Verbindungen von „damals“ und „heute“ auf.

Ein besonderer Höhepunkt der kleinen Schau sind luxuriöse Kunstgegenstände, die aus dem Wirtschaftsförderungsprogramm Carls hervorgegangen sind: etwa Fürstenberger Porzellan, Lackwaren von Stobwasser, ein Perltisch aus der Produktion van Selows oder eine Braunschweiger Kommode als Staatsmöbel. Der herzoglichen Familie ist eine Porträtgalerie im Arbeitszimmer des Schlossmuseums gewidmet.

„Als aufgeklärter absolutistischer Fürst war Herzog Carl für innovative Ideen seiner Zeit aufgeschlossen und versuchte, sie in seinem Herzogtum umsetzen zu lassen: etwa öffentliche Kultur- und Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsförderung, ein staatliches Sozialwesen oder zuverlässige Versicherungs- und Kreditanstalten. So entstanden Einrichtungen, die heute ein ganz selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebensalltags im Braunschweiger Land sind. Carl ist also ein schönes Beispiel dafür, wie die Geschichte unsere Gegenwart berührt“, erläutert Museumsleiterin Anne-Kristin Rullmann den Gedanken der Ausstellung. (Foto: Herzog Carl I. als Porzellanskulptur, Bildrechte: Richard Borek Stiftung)
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