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Ab jetzt regiert die Stromgitarre

Hirsch Hershel in seinem Lindbergh Palace.

Der Lindbergh Palace wird zur Rock-Festung.

Von Christoph Matthies, 13.08.2014.

Braunschweig. „Rock and Roll ain’t noise pollution“: Das bewährte AC/DC-Motto hat seit Monatsbeginn im Lindbergh Palace Einzug gehalten. Der urige „Club mit dem Hirsch“ am Kalenwall, kaum weiter als eine Gitarrenlänge von Silberquelle und 42° Fieber entfernt, soll in Zukunft zu Braunschweigs erster Adresse avancieren, wenn es um satten Rocksound geht.

Die Eröffnung der neuen Bar-und Biergarten-Diskothek Eulenglück (im Gieseler-Turm, ehemals Merz) hat für einige Veränderungen auf Braunschweigs Partymeile gesorgt. Besonders in der „Disko-Kolchose“, wie Betreiber Tim Lemke das Dreigestirn aus Pantone, Lindbergh Palace und Eulenglück nennt, haben einige DJs den Arbeitsplatz gewechselt. „Das Programm im Lindbergh war zuletzt etwas zu bunt, die Gäste wussten nicht, was sie erwartet“, erklärt Lemke, warum Soul, Hip-Hop oder Elektronisches fortan nur noch in den anderen Clubs zu hören sein wird. Am Kalenwall gibt es jetzt dafür von Donnerstag bis Sonnabend Rock, Alternative, Punk und Independent auf die Ohren.

Dafür, dass dies auf die Dauer nicht langweilig wird, sorgen unterschiedliche Musikunterhalter wie der ehemalige Merz-Plattendreher Ace Venture, DJ Boba Phil oder die Jungs vom „Supernova Soundsystem“. Der Donnerstag, an dem viele Studenten seit jeher das Wochenende einläuten, läuft künftig unter dem Slogan „No sleep til Brunswick“. Gut möglich, dass dann auch die legendären Rockdinos von AC/DC hin und wieder zu Ehren kommen.
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