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8000 Menschen kommen zum Altstadtfest

Die Weinmeile auf dem Heinrichsplatz hatte richtiges Wohlfühlambiente – entsprechend groß der Zuspruch. Fotos (3): Erik Beyen

Die Veranstalter der 42. Auflage des Festes ziehen eine positive Bilanz mit leichten Dellen.

Von Erik Beyen, 05.09.2017.
 

Helmstedt. Das 42. Altstadtfest hat nach Schätzungen der Veranstalter allein am vergangenen Samstag bis zu 8000 Menschen nach Helmstedt gelockt. Mehrere Tausend seien es zudem am verkaufsoffenen Sonntag gewesen. Rundherum also ein gelungenes Altstadtfest, für das der Veranstalter, der Verein helmstedt aktuell/Stadtmarketing, eine positive Bilanz zog, allerdings auch Kritik übte.

Positiv hob Petra Schadebrodt das Eröffnungsprogramm am Freitagabend hervor. Traditionell nehmen daran Shanty Chor, Türmer und die Formation Banda Racuda teil. Das sei ein Programm für unterschiedliche Zielgruppen und werde beibehalten. Auch das veränderte Angebot für Weintrinker habe viel Zuspruch bekommen. Auf dem Heinrichsplatz spielten keine Bands, stattdessen sorgte DJ Wolle mit Musik aus der Konserve für den Klangrahmen. Doch genau das scheint nicht bei allen angekommen zu sein. „Es gibt auch Stimmen, die die Bands vermissen, gar keine Frage“, sagte Petra Schadebrodt. Das Grundkonzept sei aber stimmig, dies wolle man nun noch optimieren.

Kritik mussten die Veranstalter auch für die Besetzung des Bühnenprogramms am Samstagabend einstecken. Die junge Band „Broken Skull“ hämmerte zwischen 19 und 20 Uhr Alternative und Hardrock über den Platz. Für manches Ohr war das zu heftig, handwerklich gute Musik, aber zur falschen Zeit am falschen Ort. Das sahen die Fans der Band naturgemäß anders. Sie feierten ihre jungen Idole.

Aber auch Petra Schadebrodt verteilte in einem Gespräch am Sonntag Kritik: Drei Aussteller und ein Teil der Kinderanimation am Sonntag seien einfach nicht gekommen. So etwas schade dem Fest ebenso, wie das Verhalten vieler Gäste. Gemeint sind die „Getränkemitbringer“, jene, die sich mit Wasser, Bier und anderem Flüssigen aus dem Supermarkt eindecken und dann das Stadtfest besuchen. Für das nächste Jahr kündigte sie eine entsprechende Reaktion an, denn ein Fest lebe davon, dass die Menschen auch das Getränke- und Speiseangebot vor Ort nutzen. Ansonsten aber sei die 42. Auflage des Altstadtfestes trotz der Konkurrenz in Wolfsburg (siehe Seite 12) mehr als gelungen.
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