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16 Bildgedanken zum Fest der Liebe

Andreas Bormann, „Lagerstätten“ (2016). Foto: Bormann

Die Mitgliederausstellung im Museum für Photographie läuft unter dem Motto „O du Fröhliche!“.

17.12.2016.

Braunschweig (pau). Wie hat sich die Idee von Weihnachten als Fest der Liebe verändert? Das ist die wohl elementarste Frage, der die insgesamt 16 Positionen im Rahmen der diesjährigen Mitgliederausstellung im Museum für Photographie auf unterschiedlichste Weise nachspüren.

Unter der Maßgabe „O du Fröhliche“, gleichzeitig Titel der Schau, sind bis zum 8. Januar die Arbeiten von Roberta Bergmann, Andreas Bormann, Jürgen Duske, Klaus-Henning Foerster, Bernd Hebel, Jörg Hennings, Timo Hoheisel, Ulf Jasmer, Henrike Junge-Gent, Yvonne Lorenz, Robert L. Philipps, Helge H. Paulsen, Yvonne Salzmann, Vivien Slopianka, Ernst Wagner und Veronika Werner entstanden respektive ausgewählt worden. Ergänzend dazu gewährt das Museum mit Fotografien von Käthe Buchler (1876-1930) und Nikolaus Geyer (1968-2005) Einblicke in den Sammlungsbestand.

Die Ausstellung fragt nach der Rolle der Fotografie bei Familienfesten, nach den Bildern, die an unseren Festen entstehen und nach dem, was hinter der fotografierten Fröhlichkeit steckt. Im Fokus stehen dabei die Inszenierungspraktiken von Festlichkeit (Rituale, Traditionen und so weiter), aber auch die Praxis des Fotografierens bei Festen selbst. Die umfangreichste Einreichung kommt in diesem Jahr von Andreas Bormann.

Der Architekturfotograf machte sich für seine Serie „Lagerstätten“ (2016) auf die Suche nach den Orten in Braunschweig, an denen Weihnachtsdekorationen von Privatleuten, Kirchen oder der Stadt Braunschweig lagern, bis sie für ihre alljährliche Bestimmung hervorgeholt werden. Private Weihnachtsfotos wurden auf die Fragestellung der Ausstellung hin neu betrachtet und editiert wie bei Jürgen Duske und Yvonne Lorenz. Entstanden ist eine Ausstellung, die die teilweise absurden Formen unserer Festtagspraktiken beleuchtet, und durch die Gegenüberstellung aktueller Positionen mit den Arbeiten Käthe Buchlers auch einen historischen Abgleich zulässt. Weitere Infos unter www.photomuseum.de.
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