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14 Bands, eine Nacht, eine Party

Start in die siebte City Jazz Night – gestern Abend großer Rundgang – heute geht es weiter

Von Ingeborg Obi-Preuß, 09.05.10

Eine Stadt swingt: Furioser Start gestern in die City Jazz Night.Zum Teil standen die Menschen in langen Schlangen vor den insgesamt 14 Spielorten, alte City-Jazz-Night-Hasen dagegen hatten schon eine halbe Stunde vor Spielbeginn die besten Plätze belegt. Die Resonanz war eindrucksvoll, die City Jazz Night ist ein Festival der Weltmusik.

„Hier nach vier, fünf Treppen, hört Ihr mich jetzt Freestyle rappen“ – Cappuccino gibt Gas, die Jazzkantine überzeugt im Fernmeldeamt mit spürbarer Spielfreude. Schnell und temperamentvoll geht es ab. Gute-Laune-Musik.Qualitativ hat sich die City Jazz Night (CJN) noch einmal weiterentwickelt, auch die Spielorte sind genauer ausgewählt. „Wir haben uns für weniger Kneipen und Gaststätten entschieden, dafür mehr Konzertatmosphäre gesucht“, sagt Festival-Direktor Matthias Lanzer. „Das musikalische Spektrum ist sehr weit ausgedehnt, um zu zeigen, wie vielfältig und facettenreich Jazz ist“, erklärt Lanzer das Konzept. Jazz, Blues, Swing, Gypsy und Dancefloor treffen sich unter dem Dach der CJN, die Grenzen sind fließend, das macht es spannend und immer wieder neu.
Torun Eriksen ist da ein schönes Beispiel, die Norwegerin bringt den Soul des hohen Nordens ins Kleine Haus, begrüßt mit „schwarzer“ Stimme ihre Fans, die sie seit ihrem Auftritt bei der City Jazz Night 2005 ins Herz geschlossen haben.
Ganz im Gegensatz zur elegant-kühlen Erscheinung der blonden Torun steht Angela Brown. Schwarz, schön, rund und in leuchtende Farben gehüllt, sang sie eine Mischung aus Gospel, Soul und Jazz, plauderte in gebrochenem Deutsch witzig und warm mit dem Publikum im BS-Energy-Cafe.
Heute Abend geht die City Jazz Night schon weiter. Zum ersten Highlight-Konzert steht das Tingvall Trio auf der Bühne im Kleinen Haus. Ab 20 Uhr lassen die Jungs aus Schweden ganz neue Töne hören. Sie gehören zu den führenden europäischen Piano Trios. Gerade wurde ihre einzigartige Klasse und ihre Unverwechselbarkeit mit einem Echo anerkannt und ausgezeichnet. Beim zweiten Highlight-Konzert präsentiert Manu Katchè ein neues Album und eine neue Band: Unter dem Titel „Third Round“ gibt es entspannte Musik zwischen minimalem Funk, elegantem Pop und Jazz-Feeling. Zu hören, zu sehen und zu erleben am Sonnabend (15. Mai) ab 20 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters. Infos und Tickets unter www.cityjazznight.de
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