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Weihnachtsmarkt im Heidberg

Werben für und freuen sich auf den Weihnachtsmarkt auf dem Erfurtplatz im Heidberg: Rüdiger Warnke (Nibelungen), Rolf Kalleicher (BBG), Rifat Fersahoglu-Weber (Awo) und Bezirksbürgermeister Hans-Dieter Osswald (v.l.). Foto: Martina Jurk

Neustart nach sechs Jahren Abstinenz – Organisatoren wollen Menschen zusammenbringen.

Von Martina Jurk, 11.12.2013.

Braunschweig. Erstmals nach sechs Jahren findet im Heidberg wieder ein Weihnachtsmarkt statt. „Das ist gelebte Stadtteilkultur“, sagen die Initiatoren. 25 Institutionen und Geschäfte aus dem Heidberg sind am Freitag (13. Dezember) von 17 bis 20 Uhr auf dem Erfurtplatz dabei.

An 25 Ständen bieten sie leckeres Essen wie Kartoffelpuffer, Suppe, Waffeln, Zuckerwatte, Kekse, Bratwurst, Punsch, Kakao, Glühwein und internationale Gerichte, Geschenkideen wie Schmuck aus Perlen und Muscheln, Drechselarbeiten, Waldorfpuppen, Bethlehem-Produkte sowie Kreativaktionen an. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem integrativen Awo-Stadtteilprojekt „Heidberg aktiv“ und der Ökumenischen Suppenküche der St. Stephanus Gemeinde zugute.
Für weihnachtliche Stimmung sorgen der evangelische Kirchenchor Heidberg, der Posaunenchor, die Tanzgruppe „Rhythmus“, ein Gospelchor unter der Leitung des aus Kamerun stammenden Fomo Tatah sowie die Kita St. Stephanus mit den Pfadfindern.

Initiiert und organisiert wird der Weihnachtsmarkt von den Wohnungsunternehmen Nibelungen Wohnbau und Braunschweiger Baugenossenschaft (BBG) sowie vom Bezirksbürgermeister Heidberg-Melverode Hans-Dieter Osswald.
„Wir wollen Menschen zusammenbringen und mit dem Markt eine Möglichkeit der Begegnung schaffen“, sagt Rüdiger Warnke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nibelungen Wohnbau. „Hier fehlte etwas“, bemerkt Rolf Kalleicher, Vorstand der BBG. Im Sinne einer positiven Quartiersentwicklung soll die Veranstaltung wieder ein Erfolg werden.
Der Weihnachtsmarkt wurde einst vom Bürgerverein organisiert. Der Verein löste sich auf. „Seitdem ist es noch nicht wieder gelungen, ihn zu aktivieren. Das soll sich jetzt ändern“, meint der Bezirksbürgermeister.

Hans-Dieter Osswald wurde angeregt durch den Weihnachtsmarkt in Melverode. Dort hätte er eine lange Tradition. Der Kulturring engagiere sich sehr im Stadtteil. Im Heidberg fehle ein Verein, der die vielen Aktivitäten, die es auch im Heidberg gebe, bündelt, so der Bezirksbürgermeister. Auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) versuche, Menschen zu vernetzen. „Wir arbeiten mit den Wohnungsunternehmen zusammen und sind aktiv in der Altenpflege. Durch vielfältige Projekte soll der Heidberg zu einem noch lebenswerteren Stadtteil werden“, betont Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender der Awo Braunschweig. Ein gutes Beispiel sei der „Lebendige Adventskalender“, der in diesem Jahr zum zweiten Mal von Familien und Institutionen organisiert wird, die Bürger und Nachbarn jeden Tag (außer sonntags) zu einer adventlichen Stunde einladen.

Der Heidberg habe eine spezielle Bevölkerungsstruktur, der man Rechnung tragen müsse. Das Durchschnittsalter der Einwohner liege bei über 60 Jahren. Damit sei der Heidberg einer der ältesten Stadtteile Braunschweigs. 21 Prozent der Bürger hätten Migrationshintergrund.
„Mit dem Markt wollen wir ein Zeichen setzen für gute Kontakte in der Nachbarschaft“, so Rüdiger Warnke. „Es wird ein lebendiger Weihnachtsmarkt“, ist Rolf Kalleicher überzeugt.
Die beteiligten Institutionen wollen am Freitag die Gelegenheit nutzen, sich den Bürgern vorzustellen. Gestaltet und bestückt werden die Stände ausschließlich von Heidbergern, die das ehrenamtlich und in ihrer Freizeit tun. Es gibt keine kommerziellen Anbieter.
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