Anzeige

Visionen für urbane Strukturen

Professorin Vanessa Miriam Carlow und Professor Boris Schröder-Esselbach freuen sich auf die Auftaktwoche zum Forschungsschwerpunkt „Stadt der Zukunft“. Foto: André Pause

Auftaktwoche zum TU-Forschungsschwerpunkt „Stadt der Zukunft“ vom 16. bis 21. November.

Von André Pause, 14.11.2015.

Braunschweig. Rund zwei Milliarden Menschen – davon gehen Wissenschaftler aus – werden es sein, die bis zum Jahr 2050 weltweit in die Städte ziehen. Diesen Urbanisierungsprozess gilt es zu gestalten. „Wir verstehen ihn als Aufgabe, die man nur interdisziplinär angehen kann“, sagt Professorin Vanessa Miriam Carlow vom Institut für nachhaltigen Städtebau an der Technischen Universität Braunschweig (TU). In Europa sei man schon relativ weit, weltweit gebe es allerdings genügend Fragen, an denen geforscht, respektive konkret gearbeitet werden könne.

Eine Möglichkeit dazu bietet die Auftaktwoche zum dritten Forschungsschwerpunkt der TU Braunschweig vom 16. bis zum 21. November. Nach „Mobilität und Verkehr“ und „Infektionen und Wirkstoffe“ ist nun die „Stadt der Zukunft“ an der Reihe. Vorträge international renommierter Wissenschaftler, Gesprächsrunden (unter anderem mit Oberbürgermeister Ulrich Markurth), Veranstaltungen (das Junge Staatstheater gibt ein Gastspiel seiner „Klimakonferenz“), Tagungen (ein Thema: die Epoche Anthropozän) und Aktivitäten rund um ein Stadtmodell auf dem Forumsplatz sollen Einblick in die Visionen und Forschungsprojekte der Universität geben. So vielfältig wie die Herausforderungen des zukünftigen Lebens in den Städten für die heutige Gesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft sind, die Anforderungen an bereits vorhandene urbane Strukturen und zukünftige Neuplanungen, so dispers ist das Feld der am Forschungsschwerpunkt beteiligten Wissenschaftler. Die kommen aus allen Fakultäten der TU: aus der Architektur, der Elektrotechnik, der Geoökologie, dem Ingenieurwesen, der Sozialwissenschaften und aus der Wirtschaftsinformatik.
Räumliches Zentrum der Auftaktwoche wird das „Küchenmonument“ sein. Die temporäre Konstruktion auf dem Forumsplatz ist öffentlich zugänglich und bietet Raum für die interaktive Ausstellung „Wir bauen die Stadt der Zukunft“ sowie für Diskussionsrunden und Workshops. Alle Veranstaltungen der Auftaktwoche sind öffentlich – für alle interessierten Bürger sowie für Vertreter von Gemeinden, Städten, Verbänden, Vereinen, Firmen und Forschungseinrichtungen.
Weitere Informationen zum Forschungsschwerpunkt „Stadt der Zukunft“ sowie zum Programm in der Auftaktwoche finden Sie im Internet auf der Homepage der Universität: www.tu-braunschweig.de.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.