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Video-Podcast und Webcam – Stadt zeigt sich modern im Netz

Die neue Internetpräsenz soll die Attraktivität der Region für Investoren und Bürger erhöhen

Von Elena Stasewitsch

Braunschweig. 100 000 Euro war der Stadt die Neugestaltung ihres Internetauftritts, www.braunschweig.de, wert. Barrierefrei, übersichtlicher und vor allem benutzerfreundlicher soll die Seite sein. „Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung eines attraktiven Serviceportals, das kein reiner Verwaltungsauftritt ist“, lobte Carsten Lehmann, Erster Stadtrat, die Neuerungen.

Über Monate wurde intensiv an der Nutzbarkeit der Homepage gearbeitet. Zwar wurde der Stadt in der Vergangenheit von mehreren unabhängigen Instituten, darunter dem Frauenhofer-Institut, die Qualität der Seite bestätigt, trotzdem wären die Veränderungen unabdingbar gewesen. „Diese Modernisierung ist die grundlegendste seit dem Bestehen des Braunschweiger Internetauftritts“, so Stadtrat Lehmann. Die letzten zwölf Jahre habe der stetige Informationsausbau die Struktur der Seite an seine Grenzen gebracht. Es sei ein komplexes Informationsangebot entstanden, das weit über bloße Verwaltungsauskünfte hinausginge.
Als Leitmotiv für den Neustart nennt der Projektverantwortliche Roland Behrens die Unterstützung des bürgerlichen Lebens. Der Focus läge ebenfalls auf der Förderung des Standortes Braunschweig in wirtschaftlicher und touristischer Sicht.
Um den Benutzern ihre Suche zu erleichtern, wurde großer Wert auf die Vielschichtigkeit der Seite gelegt. Es gibt die Möglichkeit, durch eine Vielzahl von Suchanfragen, zum Beispiel unter dem klassischen „Suchbegriff“ oder unter den Rubriken „Lebenslagen“ und „Informationen für...“, auf dasselbe Suchergebnis zu kommen. Diese Rubriken sprechen auch direkt die verschiedenen Zielgruppen, Senioren oder Familien, an und erleichtern damit den Zugang zur Seite. Neue Mitbürger können die wichtigsten Informationen über ein Leben in der Region kompakt zusammengefasst aufrufen.
Dabei sind die neuen technischen Möglichkeiten noch weit sehens- beziehungsweise hörenswerter. Bücherausleihen zu verlängern und Formulare direkt zu versenden, das ist bekannt. Jetzt kann am PC der Status laufender Verwaltungsgänge, unter anderem der Ausstellung des Personalausweises oder Reisepasses, abgefragt werden. Mit dem richtigen technischen Equipment ist ein fast barrierefreier Zugang möglich. Menschen mit Sehschwächen können sich die Internetseite vorlesen lassen. Technische Einschränkungen durch Textbrowser sind behoben worden.
Kleine technische Spielereien wurden ebenfalls eingebaut. So öffnet sich ein kleines Fenster mit Informationen, sobald auf ein Bild der Internetseite geklickt wird, das wichtige Gebäude oder Statuen der Stadt zeigt.
Zwar ist für die Zukunft geplant, Teile des Angebotes mobilen Geräten zugänglich zu machen, trotzdem stellt Carsten Lehmann zufrieden fest: „Das Potential der Seite ist erst einmal ausgeschöpft“.
Für alle internetscheuen Bürger gilt weiterhin: Alle Informationen können durch das Bürgertelefon oder die Anlaufstelle am Rathaus in Erfahrung gebracht werden.
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