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Unternehmer retten „Eiszauber“

Christian Haertle und Srdjan Rajko füllen Finanzierungslücke.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 23.11.11

Braunschweig. „Als ich am Sonntagmorgen die Geschichte in der nB gelesen habe, da dachte ich nur: Das darf nicht wahr sein“, erzählt Christian Haertle und ist noch immer aufgebracht. Die „Geschichte“, die den Hygia-Chef auf die sprichwörtliche Palme brachte, handelte vom Aus für die weihnachtliche Eislaufbahn.

Der „Eiszauber“ drohte an fehlenden 13 000 Euro zu scheitern. Veranstalterin Beate Wiedemann hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt – vergeblich. Doch dann kam Christian Haertle ins Spiel. „Ich saß wie jeden Sonntagmorgen in der Badewanne“, erzählt der Unternehmer, „nachdem ich die Story gelesen hatte, stand für mich fest: Die Eislaufbahn muss bleiben.“
Vier Jahre lang hatte Haertle in Wien gelebt und war dort von der weihnachtlichen Eisbahn immer wieder begeistert gewesen. „Und hier in meiner Stadt Braunschweig sollte so ein tolles Projekt scheitern? Nein, das darf nicht sein“, sagt er. Braunschweiger Unternehmer müssten zusammenstehen und sich auch mal gegenseitig helfen, appelliert er.
Mit im Boot ist inzwischen Srdjan Rajko, geschäftsführender Gesellschafter der Northern Concert & Event Protection GmbH. „Srdjan hat mich angerufen und gesagt: Ich übernehme die Hälfte“, erzählt Haertle. Mit Hilfe der Geschäftsleute kann der „Eiszauber“ nun wie geplant am 6. Dezember auf dem Kohlmarkt starten.
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