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Spielen, rocken, feste feiern: Magnifest für Groß und Klein

Gassen waren trotz Regenschauer gut gefüllt – Heute geht das Fest von 11 bis 22 Uhr weiter.

Von Birgit Leute, 05.09.2010

Braunschweig. Frage: Wo treffen Ritter auf Sumo-Ringer und Rumba auf Rock? Antwort: Natürlich beim Magnifest. Seit Freitagabend feiert das Viertel. Gestern Nachmittag waren die Gassen in der Hand der Familien, die sich von zeitweisen Regenschauern nicht beeindrucken ließen

Echte Magnifans wissen eben: Fünf Minuten lang Tropfen von oben sind nichts. Die Schlangen auf der Spielemeile am Löwenwall rissen deshalb nur kurzzeitig ab. Geduldig warteten Eltern und Kids, bis sie beim Bungee-Jumping oder Sumo-Ringen an der Reihe waren. Etwas ruhiger ging es auf der Mittelaltermeile in der Langedammstraße zu – wahrscheinlich hatte sich so mancher Junge schon im Otto-Jahr ausreichend mit Schwertern versorgt. Ab 16 Uhr hieß es dann: „Braunschweig sucht den Magnistar“.
Zwei Stunden Songs am laufenden Band, dann stand der Sieger fest: Janine Hitsch ist der Magnistar 2010. Zusammen mit zehn Mitstreitern hatte sie sich um den Titel beworben. Per Applaus kürte das Publikum die Schladenerin zur besten Nachwuchssängerin.
Bei einem warmen Händedruck wird es nicht bleiben. In der Jury, die in diesem Jahr die Vorauswahl unter den Kandidaten traf, saß auch Produzent Claus Hartisch, der mit der Sängerin in seinem Tonstudio eine CD aufnimmt. Außerdem wird die Fotografin Nina Stiller eine Fotosession mit dem Magnistar 2010 machen.
„Der Contest hat das Fest noch attraktiver gemacht“, betonte Michael Schacke, Geschäftsführer der Konzertagentur Undercover bei der Eröffnung. Sein Unternehmen hat zum fünften Mal das Fest mitorganisiert. Er und die Werbegemeinschaft Magniviertel rechnen mit rund 100 000 Besuchern an den drei Tagen. Im Gegensatz zu Janine müssen sich die anderen Bands auf dem Magnifest nicht mehr beweisen.
„Lauter Leben“, eine Band aus Köln und Vorgruppe beim jüngsten Konzert von Status Quo im Raffteichbad heizte dem Publikum am Freitagabend ein. Coolen Florida-Rock gab es dann am Sonnabend mit „Mister Hazel“ auf der Bühne am Magnitor. Rauhe Kerle, die mit Akustikgitarre und Percussion einfach nur „Gute-Laune-Musik machen wollen“.
Für die gute Laune sorgen in diesem jahr fast 50 Bands. Daneben gibt es Leckeres an den zahlreichen Ständen, die sich durch die Gassen des Viertels ziehen – für jeden etwas halt. Auch am heutigen Sonntag geht das 37. Magnifest weiter. Um 11 Uhr lädt die Phoenix Jazzband zum Frühschoppen vor die Hauptbühne. Den Schlusspunkt unter drei Tage Musik und Spaß setzen um 20.30 Uhr die „Feinen Herren“ mit dem Braunschweiger Musikerurgestein Axel Uhde.
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