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SoVD testet Braunschweiger Fitnessstudios auf „Inklusion“

Braunschweig: SoVD-Beratungszentrum | Bereits Anfang August 2016 hat der SoVD fünf Fitnessstudios in Braunschweig getestet. Der Braunschweiger sehbehinderte Aytekin Demirbas und ein SoVD-Mitarbeiter als Begleitperson testeten, ob die Studios einem Blinden die Mitgliedschaft ermöglichen. Hintergrund waren Vorfälle in Hannover, wo einem Sehbehinderten die Mitgliedschaft gekündigt wurde, weil er zu viel Aufwand mache und sich die Gäste gestört fühlten. In zwei weiteren Studios in Hannover wurde ihm außerdem die Mitgliedschaft verwehrt. Das Fazit in Braunschweig: Alle Studios, die getestet wurden, hätten Herrn Demirbas als Mitglied aufgenommen, waren sehr freundlich und bemüht, Lösungen für die speziellen Anforderungen des Sehbehinderten zu finden. In vielen Studios wären sogar Preisnachlässe wegen der Behinderung möglich gewesen.

„Entweder nehmen die Studios in Braunschweig das Thema Inklusion ernster als in Hannover oder es ist der hohen Fitnessstudio-Dichte in Braunschweig geschuldet, dass unsere Studios so gut abgeschlossen haben. Das Ergebnis freut uns sehr.“ sagt Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig. Getestet wurden fünf Studios verschiedener Größe: Injoy, Workout, Body Balance, Hygia, und Fitnessloft. Der Landesverband des SoVD wird den Test demnächst in ganz Niedersachsen durchführen.

Mit mehr als 5.000 Mitgliedern in Braunschweig ist der SoVD-Kreisverband Braunschweig e.V. der große Sozialverband der Stadt. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In dem Beratungszentren am Bäckerklint 8 steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kompetent zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Gesellschaft, Behörden und vor den Sozialgerichten.
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