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Schiff drohte zu sinken

Leck am Bug – Feuerwehreinsatz nahe des Braunschweiger Hafens

18.04.2010


Braunschweig (mak). Nicht mit Feuer, sondern mit eindringendem Wasser bekam es die Feuerwehr gestern Mittag zu tun. Ein Binnenschiffer hatte nahe des Braunschweiger Hafens Alarm geschlagen.

Der Mann hatte sich am gestrigen Sonnabend gegen 13.37 Uhr bei der Feuerwehr gemeldet und angegeben, dass er an dem Schiff ein Leck entdeckt habe, durch das Wasser eintritt. Es handelt sich um einen rund 180 Meter langen Koppelverband, der mit 2600 Tonnen Weizen beladen ist.
Daraufhin wurden Kräfte von der Hauptfeuerwache sowie die Ortsfeuerwehr Veltenhof zur Einsatzstelle entsandt. Zunächst wurden nach Informationen der Feuerwehr mit Tauchpumpen etwa 20 000 Liter Kanalwasser aus dem Bugbereich des Schiffes direkt wieder in den Kanal gepumpt. Parallel wurde der rund zehn Zentimeter lange Riss notdürftig von innen abdichtet.
Zur Reparatur des Buges wird vor der Weiterfahrt noch ein Taucher zum Abdichten der Leckage eingesetzt. Wie der Schaden entstanden ist, konnte die Feuerwehr nicht sagen. Augenscheinlich hatte sich eine Platte von dem metallbeschlagenen Holzrumpf des Schiffes gelöst.
Auch in einen angrenzenden Maschinenraum war Wasser eingedrungen. Da dieses Wasser sich mit Maschinenöl vermischt hatte, wurde die untere Wasserbehörde verständigt. Um zu verhindern, dass der Kanal verschmutzt wird, wurden 7000 Liter mit Öl verunreinigtes Wasser abgepumpt.
Die „Arime“ wurde bereits 1943 in Dienst gestellt, befinde sich aber in einem technisch guten Zustand, teilte die Wasserschutzpolizei mit.
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