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Ringgleis legt sich weiter um die Stadt

Setzten erste Spatenstiche (v.l.): Ishak Demirbag, Vorsitzender Haus der Kulturen, Thorsten Warnecke, Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz, Bezirksbürgermeisterin Angela Marten, Willi Meister, Mitbegründer des Ringgleis-Weges, Bernd Kreisel, Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz, Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Christoph Bratmann, Mitglied des Landtages. Foto: Konrad

Der Abschnitt zwischen Okerbrücke und Haus der Kulturen im Norden wird geschlossen.

Von Andreas Konrad, 09.09.2017.

Braunschweig. Das Ringgleis wächst wieder. Am Donnerstag gab Oberbürgermeister Ulrich Markurth den Startschuss für die nächsten zweieinhalb Kilometer – von der Hamburger Straße zum ehemaligen Nordbahnhof, in dem heute das Haus der Kulturen seine Räume hat. Parallel wird auch im Süden und Westen weiter an dem „beliebten Freizeitweg“ (Markurth) gebaut.

„Vielleicht ist dieser einer der markantesten Teile des Ringgleises“, sagte Markurth beim Spatenstich, „zumindest war es der bislang vielleicht schwerste.“ Um die Lücke zwischen der 2016 eröffneten Okerbrücke und dem Haus der Kulturen zu schließen, mussten viele Partner mit ins Boot geholt werden. Stellplatzflächen der Feuerwehr mussten ersetzt, ein Kompromiss mit einem Gartenverein gefunden und nicht zuletzt der Weg über das Heizkraftwerk Mitte mit BS Energy ausgehandelt werden. Dies alles ist gelungen, wenn das Wetter die Bauarbeiten nicht verzögert, ist Ende des Jahres die Lücke geschlossen. Später entsteht noch ein Spiel- und Aufenthaltsbereich am Haus der Kulturen.
Insgesamt investiert die Stadt mehr als zwei Millionen Euro in den Freizeitweg. Neben der Baumaßnahme in der Nordstadt geht es auch an anderer Stelle weiter.

Südliches Ringgleis

Auf dem Abschnitt zwischen der Autobahn 391 und der Echo-brücke am Kennelweg entsteht die Anbindung an den Weser-Harz-Heide-Radweg, das Kennelbad und das Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Braunschweig. Dafür wird eine Rampe zum Kennelweg gebaut.

Für den weiteren Verlauf über Echobrücke und weitere Eisenbahnbrücken (Wolfenbütteler und Salzdahlumer Straße) ist die Stadt in Gesprächen mit der Bahn, die „keine wahre Quell der Freude“ sind, so Markurth.

Westliches Ringgleis

Das Ringgleis zwischen Triftweg und Kälberwiese wurde bereits asphaltiert und erhält bis Ende September eine gelbe Deckschicht zur Kennzeichnung des „Freizeitweges Ringgleis“. Am Westbahnhof laufen bereits Arbeiten, um die historische Drehscheibe wieder einzubauen. Diese sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.

Ausblick auf 2018

Vom Nordbahnhof aus führt der Weg bereits durch den geplanten Nordpark bis zum Luftschifferweg, hier fehlt dann noch das Stück bis zur Beethovenstraße.
In 2018 soll das Ringgleis in den Abschnitten zwischen Beethovenstraße und Hans-Sommer-Straße sowie zwischen Hans-Sommer-Straße und Ebertallee mit einer Länge von zweieinhalb Kilometern ausgebaut werden. Dort schließen weitestgehend bestehende Wege in Richtung Süden an. Außerdem sollen weitere Bereiche am Westbahnhof asphaltiert werden.
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