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Offen für die Wünsche der Kids

Der fünfjährige Clemens lässt sich von Jonathan Lemmer für eine Hochseiltour sichern. Fotos: Ammerpohl

Viele Kinder und Jugendliche haben ihr neues Zentrum im Östlichen Ringgebiet mitgestaltet.

Von Andreas Konrad, 30.04.2014.

Braunschweig. Das ohnehin beliebte Östliche Ringgebiet ist um einen Wohlfühl-Baustein für Familien reicher: Im ehemaligen Gemeindehaus von St. Matthäus wurde jetzt das 31. Jugendzentrum der Stadt eröffnet.

Das Thema scheint sich im Viertel bereits bestens herumgesprochen zu haben. Schon bei der Eröffnung war der Andrang groß. Kinder tobten draußen an der Kletterwand oder maßen sich drinnen am Kickertisch, und Eltern informierten sich über das Angebot. „Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt haben 35 Jugendliche seit Januar an dem Projekt mitgearbeitet“, berichtet die künftige Leiterin Henrike Bötel-Hiskia. So flossen von Beginn an nicht nur die Wünsche der Jugendlichen ein, auch haben diese aktiv an den Umbauarbeiten mitgewirkt. Bötel-Hiskia war zuvor als Diakonin viereinhalb Jahre in Namibia unterwegs und freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Mit den Schwerpunkten Musik und Erlebnispädagogik wollen wir vor allem Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren ansprechen, heißen aber darüber hinaus jeden willkommen.“
210 000 Euro haben Stadt und die Propstei Braunschweig in den Umbau des ehemaligen Gemeindehauses von St. Matthäus investiert. Ein Drittel davon durch die Propstei, die auch die Trägerschaft und etwa ein Fünftel der laufenden Kosten übernimmt. „Vor eineinhalb Jahren kam der Impuls für das Jugendzentrum, und kurz darauf haben wir als Propstei die Trägerschaft übernommen“, berichtet Pröpstin Uta Hirschler. Im September 2011 hatten St. Pauli und St. Matthäus fusioniert, wodurch erst die Räumlichkeiten an der Herzogin-Elisabeth-Straße frei wurden, da das gemeinsame Gemeindehaus bei St. Pauli liegt.
Die Gemeinde St.-Pauli-Matthäus ist mit über 7000 Mitgliedern die zweitgrößte der Stadt (größer ist nur die evangelische Gemeinde Weststadt), entsprechend ist auch das Einzugsgebiet zwischen Hans-Sommer-Straße, Bebelhof und John-F.-Kennedy-Platz. So können künftig fast 3000 Kinder und Jugendliche das neue Zentrum nutzen. Die Nachbarschaft zu dem großen Spielplatz am Franzschen Feld und der Rollschuhbahn erweitern dabei die Möglichkeiten.
„Wir planen auch Kooperationen mit anderen Einrichtungen wie zum Beispiel der Brunsviga, darüber hinaus wird es spezielle FiBS-Angebote geben“, blickt Bötel-Hiskia in die Zukunft. Und dass diese für das Kinder- und Jugendzentrum ein Erfolg wird, daran ließen die begeisterten Kinder und Jugendlichen bei der Eröffnungsfeier kaum Zweifel.

Öffnungszeiten:

Kinder- und Jugendzentrum in der Herzogin-Elisabeth-Straße 80 a:
Montag 14.30 bis 19 Uhr
Dienstag, Mittwoch und
Donnerstag 14.30 bis 20 Uhr
Freitag 14.30 bis 21 Uhr
Samstag 12 bis 17 Uhr (in den ungeraden Kalenderwochen)
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